OZ Artikel “Partnerschaft erfüllte viele Wünsche” vom 26.09.2006
Seit 1991 besteht die Partnerschaft zwischen Kröpelin und Hude. Seitdem gibt es regen Kontakt auf allen Ebenen. Grund genug zum Feiern.
Kröpelin/Hude Partnerschaften muss man pflegen. Erst Recht, wenn diese schon seit 15 Jahren bestehen, wie die zwischen den Städten Kröpelin und Hude (Niedersachsen). „Was die Begründer dieser Städtepartnerschaft am 3. Oktober 1991 sich wünschten, ist in Erfüllung gegangen“, erklärte der Kröpeliner Bürgermeister Paul Schlutow am Wochenende bei einem extra organisierten Ökumenischen Festgottesdienstes anlässlich dieses Jubiläums in seinem Grußwort. Zwischen Neubukow und Hude gibt es seitdem einen regen Austausch. Nicht nur fachlich, sondern auch in Form von Gastgeschenken.
Begegnungen zwischen den beiden Gemeinden habe es viele gegeben. Auf privater Ebene. Zwischen Vereinen. Und zwischen den Jugendlichen der Gemeinden. Insbesondere die Mini-Olymiade, die im zweijährigen Wechsel in den Partnergemeinden Arnage, Nowe Miasto, Fiume Veneto, Hude, und in Kröpelin durchgeführt wird, benennt Schlutow. „Die sportlichen Wettkämpfe zwischen europäischen Jugendlichen haben bei allen – ob jung oder alt – die Erinnerung an eine herzliche Atmosphäre hinterlassen“, erklärt der Bürgermeister. Doch damit nicht genug. Auch die Kameraden der Feuerwehren haben zum Erfahrungsaustausch zusammengefunden. Dabei ist es „nicht entscheidend, ob sich im öffentlichen Leben stehende Persönlichkeiten unserer Gemeinden dann und wann treffen. Sondern es ist wichtig, dass die Menschen unserer Gemeinden in engeren Kontakt kommen und zueinanderfinden“, so Schlutow.
15 Jahre Städtepartnerschaft sind Grund genug für die Gemeinde Kröpelin, ihren Partnern in Hude einen Besuch abzustatten. In zwei Delegationen. Die erste bildete das Vorabkommando. Elisabeth Cordshagen, Manfred Schwarz, Verena Nieschalk und Gundula Schwarck begaben sich bereits am Freitag nach Hude. Ihre Mission: Aufbau der Stände auf der Gewerbeschau in Hude. Denn dort präsentierte die Gemeinde sich und Erzeugnisse aus der Heimat, die sie im Gepäck hatten.
„Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns die Gemeinde und die Entwicklung, die sie genommen hat, anzusehen“, erzählt Schlutow. Der folgte am Sonnabend gemeinsam mit Gemeindevertretern und dem Kröpeliner Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Schwarck, auf den die Partnerschaft zurückgeht.
IVO HILGENFELDT
Voller Spannung las ich diesen Artikel, aber leider ist der Redakteurin ein böser Fehler unterlaufen. Den Austausch gibt es doch wohl eher zwischen Kröpelin und Hude und nicht zwischen Neubukow und Hude!
Ich wollte ja endlich mal was zu den konkreten Wahlergebnissen in Kröpelin schreiben, hab aber solange gezögert bis ich von Thomas (nicht ich) auf Schusterstadt mal was lese und nun hat er was geschrieben, was mir so auf den ersten Blick nicht aufgefallen ist. Nachlesen könnt ihr das Ganze hier.
Ich werd mal ein bisschen neu rechnen und dann schreib ich noch was dazu!
OZ vom 25.09.06 LANDESLIGA:
Kröpelin – Grevesmühlen 0:3
Die Zielstellung war klar für den Gastgeber. Mit einem Sieg sollte nicht nur der schlechte Tabellenplatz verlassen, sondern vor allem das Selbstvertrauen gestärkt werden. Aber nach 90 Spielminuten war dieses Ziel nicht erreicht, denn es gab auf eigenem Platz eine glatte 0:3-Niederlage. Es lief in der ersten Halbzeit kaum etwas bei den Gastgebern. Mit dem Anstoß fiel nach drei Ballkontakten das 0:1. Das gab den Gästen Sicherheit. Das 0:2 in der 26. Minute war das Ergebnis der halbherzigen Zweikampfführung.
Nach der Pause kamen die Kröpeliner mit mehr Schwung aus der Kabine. Jetzt wurde der bisher vermisste Druck erzeugt. Schnell und direkt wurden die Angriffe vorgetragen.
In der 65. Minute hatte der FC Grevesmühlen eine 100-prozentige Torchance, sie blieb aber ungenutzt. Dafür klappte es in der 76. Minute besser. Mit einem Weitschuss von mehr als 30 Metern wurde der Kröpeliner Keeper Nils Schalke, der zu weit vor seinem Tor stand, überlistet und es hieß 0:3. Damit sind die Kröpeliner noch immer ohne Sieg.
Der G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 wirft seine Schatten vorraus und dann noch recht witzige. Das lese ich doch im Spiegel was der Polizeidirektor Knut Abramowski am Donnerstagabend auf einer Einwohnerversammlung der 280-Seelen-Gemeinde mitteilt : DIE MAUER WIRD WIEDER AUFGEBAUT! (Gut nicht ganz seine Worte, aber inhaltlich stimmts.)
Nach der dann fast 17 – Jahren im politischen und marktwirtschaftlichen System der BRD, kam der Entschluss, diese Übung zu beenden und das System der ehemaligen DDR wieder aufleben zu lassen, zwar nicht in dieser Größe, aber immerhin. Aus diesem Grunde wird die Mauer wieder aufgebaut, es wurde, um die neuen Bewohner bei Laune zu halten, das schöne Gebiet rund um Heiligendamm an der Ostsee annektiert.
Nein Scherz beiseite. Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen des kommenden G8 Gipfels wird ein 2,50m hoher Betonzaun gezogen werden um das Seebad besser sichern zu können. Dieser wird ein Länge von rund 13 km haben. Der Bau soll im Januar begonnen werden.
Am 1. Oktober findet wieder das traditionelle Erntedankfest in Kröpelin statt. Rund um das Rathaus und die Kriche wird ein vielseitiges Programm geboten. Hingehen lohnt sich!
Die Ergebnisse der Landtagswahl im Wahlkreis 11 kann man hier finden
http://www.schusterstadt.de/2006/09/18/landtagswahl-2006.htm
Die Wahlergebnisse von Kröpelin folgen in ein paar Tagen.
Nee jetzt mal ganz ehrlich, nicht wegen dem gerade zurückliegendem Mittag falls das einer denkt, nein weil es grad alles so ist wie es ist. Ich will hier kein Mitleid oder sonstiges, aber macht euch mal die Mühe und lest es mal durch und dann wisst ihr warum ich so was schreibe.
Wo fangen wir an?
Gut ich hab ja aufgrund von Server Problemen mal begonnen, die meisten Sachen von mir auf einen anderen Server zu verschieben. Ein paar Sachen davon basieren auf WordPress. Der neue Server arbeitet mit PHP 5.0.5. Wer ein bisschen zu dem Thema Google bemüht wird feststellen, dass dies für WordPress mit ein paar mehr Plugins eine tödliche Kombination ist. Ein entsprechendes gettext.php Update gibt es, aber dies löst noch nicht alle Probleme bei bestimmten Serverkonfigurationen. Klar dass ich natürlich so eine Serverkonfiguration erwische. Nachdem ich mehrere Abende mit dem Problem zugebracht habe, habe ich eine entsprechende Lösung gefunden und alles zum laufen gekriegt. Meine Problematik begleitete ich im WordPress Forum und kommunizierte eifrig per PM einigen Leuten, Lösung gefunden, einigen konnte ich auch damit helfen und heute ereilte mich wieder mal der Lohn für solche Arbeit. Ich erhielt eine Email, ala Ihr Tipp hilft nicht, der taugt nichts, ich gebe ihnen bis morgen Nachmittag Zeit mein Problem zu lösen. Hallo? Ich mach freiwillig was und der beschimpft mich und verlangt von mir die Lösung seines Problems und setzt mir auch noch eine Frist. Geht’s noch?
So kann ich weiter machen…
Im meinem Familie Blog veröffentlichte ich meine Erfahrungen mit dem Kundenservices eines Kinderartikel Herstellers, was auch prompt zu einer anwaltlichen Abmahnung führte. Das sind die Methoden wie man heute mir Kundenkritik umgeht.
Und weiter …
Ich hab für einen Freund einen Monitor bestellt, ich nenn die Firma mal jetzt nicht (Abmahnungsgefahr oder vielleicht doch nicht!??!) und bezahlt, was ist keine Lieferung der Ware und auch kein Geld zurück. Ich gewinne langsam den verdacht die Firma gibt es bald nicht mehr.
Weiter …
Ich habe mich in diesem Blog kritisch gegenüber der NPD und der kommenden Landtagswahl geäußert, per Kontakt gleich ein paar Sprüche eingefangen, wo ich beschimpft werde und mir gedroht wird. Geil ne!
Weiter …
Die Schweriner Fraktion beschimpft mich als Plagiator, wegen des Zusammenhangs des Unwikis mit dem Nixwiki ohne vorher das gelesen zu haben. Siehe hier.
Vielleicht hätten Sie dann erkannt, dass das nixwiki nur ein Testprojekt ist, wo wiki Software in Bezug auf Google probiert wird.
So kann ich weiter machen und die Liste noch beliebig fortsetzen.
Aber ganz ehrlich, da hilft man Leuten, warnt vor Fehlkäufen, engagiert sich, probiert aus und leistet aufklärende Arbeit und … UNDANK IST DER WELTEN LOHN
Also ganz ehrlich ich könnt kotzen!!
Öffentliche Bekanntmachung
Stadt Kröpelin – Der Stadtvertretervorsteher -
Am Donnerstag, dem 14. September 2006 findet um 19.30 Uhr im Rathaus – Sitzungssaal – die 16. Sitzung der Stadtvertretung der Stadt Kröpelin, statt. Im Anschluss an die Einwohnerfragestunde beraten die Stadtvertreter über nachfolgende Tagesordnung:
a) Öffentlicher Teil:
1. Eröffnung der Sitzung
– Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
– Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Anträge zur Änderung der Tagesordnung
– Dringlichkeitsanträge, Absetzung von bzw. Änderung der Reihenfolge der Tagesordnung
– Genehmigung der Tagesordnung
3. Beratung über Einwendungen zur Niederschrift vom 09.08.2006
– Genehmigung der Niederschrift vom 09.08.2006
4. Bericht des Bürgermeisters
5. Beschluss-Nr. 191-16/2006
Städtebauliche Erneuerung in Kröpelin „Innenstadt“
Förderungsantrag 2007
6. Beschluss-Nr. 192-16/2006
Nachtragssatzung und Nachtragshaushaltsplan 2006
der Stadt Kröpelin
7. Beschluss-Nr. 193-16/2006
Städtebauliche Erneuerung Kröpelin-Antrag auf Aufnahme in
das Maßnahmeprogramm 2006 – In den Hören 3
8. Beschluss-Nr. 194-16/2006
Beschränkte Ausschreibung für die Lieferung eines Multicar „Fumo“ Carrier
9. Beschluss-Nr. 195-16/2006
Ausschreibung der Vergabe der Konzession für die Nutzung der öffentlichen
Straßen, Wege und Plätze – Leitungsrechte für Elektroenergie
10. Beschluss-Nr. 196-16/2006
Auftragsvergabe für die Erarbeitung einer Kostenschätzung
für den Ausbau der Mühle
11. Beschluss-Nr. 197-16/2006
Sanierung/Modernisierung Hauptstraße 5
– Nutzungsmöglichkeiten
12. Anregungen, Anfragen, Informationen
13. Schließung des öffentlichen Teils
b) nichtÖffentlicher Teil:
14. Grundstücksangelegenheiten
15. Anregungen, Anfragen, Informationen
16. Schließung des nichtöffentlichen Teils
Dr. Borchardt
Stadtvertretervorsteher
Das ich kein Fan der NPD bin, dürfte ja jedem nach dem Artikel schon klar sein. Besonders beruflich musste ich feststellen das die NPD Mecklenburg Vorpommern schadet, als ich heute eine Kundenemail gelesen habe, wo der Kunde den Urlaub in MV abschwört, wegen des möglicherweisen Einzug der NPD in den Landtag.
Gut der Grund weshalb ich hier heute schreibe ist, das ich auf ganz interessante Aussagen von Matthias Brodkorb (MdL) gestossen bin der einige Sprüche näher beleuchtet. Komplett kann man das Ganze hier lesen.
Auszugweise hier mal ein paar Sachen:
Was die NPD konsequent ignoriert ist die Tatsache, dass gerade jene Regionen in Deutschland, die den höchsten Ausländeranteil aufweisen, ökonomisch am besten aufgestellt sind. Dies bedeutet zwar nicht, dass dies durch die ausländischen Mitbürger verursacht wurde, wohl aber, dass beides miteinander vereinbar ist. In Ostdeutschland hingegen, wo die Zahl der Ausländer am geringsten ist, liegt die Arbeitslosenquote deutlich über dem deutschen Durchschnitt. So betrug die Arbeitslosenquote von Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2006 18,1%, während die Quote der Ausländer einen Wert von 2,5% nicht überschreiten dürfte. Somit bleibt unerklärlich, wie so wenig Ausländer für eine so hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich sein sollen. Noch deutlicher gestaltet sich das Bild auf dem Ausbildungsmarkt: Im Juni 2006 suchten 22.067 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Hierunter befanden sich jedoch nur 157 Jugendliche ausländischer Herkunft. Die hohe Arbeitslosigkeit und der Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen in Ostdeutschland lassen sich daher nur durch die schwache Wirtschaftsstruktur und durch Fehler im Rahmen der deutschen Einheit erklären, jedoch nicht durch Mitbürger ausländischer Herkunft.
Also wenn Ausländer uns wirklich die Arbeit wegnehmen, dann würde ja jeder Ausländer 10 Jobs machen!?!?
Das Ausländer uns die Ausbildungsplätze wegnehmen, kann ja auch nicht stimmen oder diese 157 belegen alle Ausbildungsplätze in MV.
Vielleicht sollte man da auch mal Aufklärung betreiben, Thema Ausländer leben nur auf Kosten des Staates. Wieviel Geld kriegt ein Asylbewerber im Monat denn? Ich sage es euch es sind 40,90 EUR. Dann leben Sie in Gemeinschaftsunterkünften und die Verpflegung grenzt ja auch nicht an einen Sternekomfort.
So kann man jeden Fakt erläutern, aber ich finde es einfach verwerflich, das eine Partei in einem Land, was auf Ausländer angewiesen ist (Hauptwirtschaftsfaktor TOURISMUS) solch ausländerfeindliche Meinungen propagiert und wahrscheinlich auch noch Stimmen dafür erhält.
OZ Artikel “Streit um streunende Katzen” vom 13.09.2006
Rosemarie Feige ist tierlieb. Sie kümmert sich um verwilderte Katzen in Detershagen. Die vermehren sich prächtig. Jetzt will sie Hilfe von der Stadt.
Detershagen Gierig schlingen die Katzen. Zehn an der Zahl. Acht Männchen und zwei Weibchen. Argwöhnisch beäugen sie sich dabei gegenseitig: Futterneid. Die Situation erinnert ein wenig an ein Rudel Raubkatzen, das gemeinsam über die frisch erlegte Beute herfällt. Doch es sind keine Löwen. Und wir sind auch nicht in der afrikanischen Steppe, sondern in Detershagen. Am Gutshaus. Dort stehen Schuppen und Verschläge, in denen sich die verwilderten Katzen – schwarz-weiße, gelbe und getigerte – wohl fühlen. Dort gibt es tausend Möglichkeiten, sich zu verstecken und herumzutollen. Es ist ihr Revier. Ein Idyll für streunende Katzen.
Seit zehn Jahren fährt die Rentnerin Rosemarie Feige alle zwei Tage mit dem Fahrrad von Kröpelin – wo sie wohnt – nach Detershagen, um die verwilderten Katzen zu füttern. Auch im Winter. „Dann tun sie mir besonders Leid“, erzählt sie.
Die vitale Seniorin hat zu Hause in Kröpelin drei eigene Katzen – eine schwarz-weiße, eine gelbe und eine schwarz-weiß-gelbe. Eine ist ihre, die anderen beiden sind ihr und ihrem Mann – der sie unterstützt – im Frühling zugelaufen. Dabei hatte sich das Thema Haustiere für Rosemarie Feige eigentlich vor Jahren erledigt. Die Kröpelinerin wuchs in der Gegend um Detershagen auf – von 1945 bis 1960. Verbrachte ihre Jugend dort. „Wir hatten einen Kater, einen dicken weißen. Der durfte bei mir im Bett schlafen“, erinnert sie sich. Und gerät ins Schwärmen. Eines Tages wurde der von einem riesigen Hund angefallen und gebissen, erzählt sie weiter. „Er musste eingeschläfert werden. Das war mit vielen Tränen verbunden. Danach wollte ich keine Tiere mehr.“ Doch es kam anders: Kurz darauf stand ihr Onkel vor der Tür. Auf dem Arm ein kleines schwarz-gelb-weiß getigertes Katzenbaby. Mit großen Augen. Unwiderstehlich. „Das war die Mutter meiner jetzigen Katze“. Irgendwann wurde sie vom Auto überfahren. Immer, wenn Rosemarie Feige heute in Detershagen am Gutshof um die Ecke kommt, stürmen sie aus allen vier Himmelsrichtungen herbei – schwarze, schwarz-weiße, gelbe und getigerte Katzen. Umschwänzeln ihre Beine. Schnurren. Und miauen. Jedes Mal hat sie Futter dabei. Einen Beutel. Voll mit Hundewurst, Dosenfutter in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Trockenfutter. Und die Kröpelinerin ist nicht die Einzige, die die Streuner füttert. Den verwilderten Katzen geht es gut. Ihr Fell glänzt, wirkt gepflegt. Und die Tiere vermehren sich prächtig. „Zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst – werfen die beiden Weibchen“, erzählt Feige. Seitdem steigt ihre Population. Und es gibt ein Dilemma: Alle töten oder alle durchfüttern.
Das ist ein Problem für sie. „Es muss etwas passieren“, fordert Rosemarie Feige. Denn bei einem Preis von 45 Cent pro Dose Katzenfutter geht ihr Hobby irgendwann ins Geld. Sie forderte die Stadt Kröpelin auf, sie beim Füttern zu unterstützen oder die zwei weiblichen Tiere sterilisieren zu lassen.
Das Ordnungsamt Kröpelin habe ihr angeboten, die Sterilisation der Tiere zu übernehmen, erklärt Bürgermeister Paul Schlutow. Sie hätte die Tiere einfangen und beim Bauhof abgeben sollen, damit das Veterinäramt die Sterilisation vornehmen könne. „Nichts geschah“, so Schlutow. Ferner appellierte er an Rosemarie Feige und andere Bürger mit einem Herz für Tiere: „Streunende Katzen sollte man nicht anfüttern. Die können allein überleben.“
IVO HILGENFELDT
Mit großem entzücken lass ich diesen Artikel, einerseits weil plötzlich doch wieder über Kröpelin berichtet wird, andererseits mit was sich Journalisten alles befassen müssen.
Lassen wir uns den Artikel doch mal auf der Zunge zergehen. Hier verlangt eine tierliebe Frau, wie es auch schon richtig im Artikel steht, Geld für Ihr Hobby von öffentlichen Quellen.
Nützt sie mit Ihrem Hobby dem öffentlichem Leben? Ich denke doch eher nicht, durch das anfüttern, werden die Katzen abhängig gemacht und haben somit keine Chance zum überleben, wenn Sie sich nicht selber versorgen können.
Das Angebot der Sterilisation ist doch schon gut und dafür muss Sie auch was tun, sprich die Katzen zum Bauhof bringen. Sie kennt die Katzen, die Katzen kennen Sie wer wäre also besser zum einfangen der Katzen geeignet.
Ach übrigens diese Seite ist mein Hobby, ich informiere die Allgemeinheit über Kröpelin, kann ich jetzt auch Geld für mein Hobby verlangen?