Sollen ich lachen oder weinen?

Soll ich nun lachen oder weinen?

Die Diskussion über das Trauzimmer findet ja kein Ende, heute gibt es dazu einen Leserbrief vom Stadtvertreter Tim Burhardt.
In diesem zeigt er sich enttäuscht. Ich zitiere: „… in welcher Art und Weise in der Kröpeliner Stadtvertretung und im Rathaus miteinander umgegangen wird….“ (Leserbrief Tim Burghardt veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 17.September 2009).
Da sollte sich Herr Burghardt doch mal dringend als erstes sein Verhalten durch den Kopf gehen lassen, denn er war es der den Stadtvertreter Peter Schleritt persönlich angriff, als dieser den Bürgermeister darauf hinwies, das auch vom Ortsrats Diedrichshagen / Jennewitz Arbeit geleistet wurde bei der Erhebung des Bedarfs für den Bürgerbus.

Weiter heißt es in dem Leserbrief, das es Herrn Burghardt so erschien, das sich einige Stadtvertreter und Mitarbeiter des Rathauses wohl intensiv im Vorfeld damit beschäftigt haben, der Bürgermeister darüber aber nicht informiert wurde.
Ja da frag ich mich, ist es den nicht die Aufgabe eines Stadtvertreters sich vorher mit dem was man beschließt zu beschäftigen. Natürlich ist es das, das traurige ist das Herr Burghardt wohl nicht erkannt haben mag, das dies auch seine Aufgabe ist. Und warum sollte ich den Bürgermeister darüber informieren, das ich mich damit beschäftige, ich denke dies hofft und wünscht er auch von uns?

Ich vermute, es haben wohl die wenigsten Stadtvertreter etwas gegen dieses Trauzimmer und es geht aus meiner Sicht auch keinesfalls wie unterstellt, darum Herrn Wunschik zu blockieren. Wir sollten langsam wieder beginnen eine Sachdiskussion zu führen und hier nicht den schwarzen Peter von links nach rechts schieben. Fakt ist, der Beschluss war aus meiner Sicht schlecht vorbereitet.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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