Auch wenn es nicht Kröpelin ist, aber ich hab folgendes über Heiligendamm gelesen, was so gut ist, das ich es veröffentlichen muss:
Heiligendamm und der deutsche Millionär
Rettung einer in Deutschland bedrohten Art
Mit Sorge mußte in der Vergangenheit beobachtet werden, daß der früher in Deutschland häufig anzutreffende “Deutsche Millionär” immer seltener wurde und schließlich sein angestammtes Brut -und Aufzuchtgebiet ganz mied. Dafür waren hauptsächlich zwei Ursachen auszumachen. Klimaveränderungen hervorgerufen durch Neidkampagnen der Rot-Grünen Regierung haben dazu geführt, daß die possierlichen Tierchen im Bewußtsein der Bevölkerung völlig zu Unrecht in die Nähe von Schädlingen gerückt wurden. Die Nahrungssuche wurde durch eine undurchsichtige Steuergesetzgebung fast unmöglich gemacht und so kam es, daß faktisch fast die gesamte Population in die Schweiz und andere, südlichere, Regionen abgewandert ist.
Um das völlige Aussterben zu verhindern, ist mit Fördermitteln in zweistelliger Millionenhöhe und großem privaten Engagement von Artenschützern, Deutschlands einziger Zoo für Reiche in Heiligendamm entstanden.
Leider ist ein Besuch des Zoo´s, noch keine Garantie, die seltenen Zugvögel tatsächlich anzutreffen. Wie man auf meinen Bildern sehen kann, hat er sich im Sommer 2005 rar gemacht. Ich wurde jedoch entschädigt durch eine andere Spezies, die versucht, das Verhalten des deutschen Millionärs nachzuahmen. Ausgestattet mit der Intelligenz eines Tiefseeschwamms, eine Polen-Rollex am Arm und den kleinen Finger beim Kaffeetrinken weit abspreizend ist diese Art auch von ornithologischen Laien schnell zu erkennen. Das lustige Balzverhalten und Getue entschädigt für das Fehlen des echten Deutschen Millionärs und macht den Besuch trotzdem lohnenswert.
gelesen auf http://www.heiligendamm-zoo-fuer-reiche.de/index.html
Seit einigen Tagen ist die Vorfahrt Rostocker Straße / Schulstraße in Kröpelin schon verändert. In den letzten Wochen erfolgte nun auch endlich die neue Beschilderung dieser Kreuzung, so das Touristen und Gäste der Ostseebäder Kühlungsborn und Rerik, nicht mehr durch das Stadtzentrum sondern über die Umgehungsstraße geleitet werden.
OZ Artikel “Hoffest mit Sommerküche” vom 26.07.06
Schmadebeck Zum Sommerfest wird am Sonnabend auf den Dreiseithof nach Schmadebeck eingeladen. Gäste, die dort ihren Urlaub verbringen, werden Musik machen. Auf den Tisch kommt an diesem Tag italienische Sommerküche. Außerdem werden Arbeiten der Kröpeliner Werkstätten augestellt. Zu sehen sind auch einige Ergebnisse des Kurses „alte und neue Handwerkstechniker“, dessen Teilnehmer sich regelmäßig auf dem Hof treffen. Auch Produkte von Klöstern der Region werden angeboten.
Bei Herrn Heinz möchte ich aber auch nicht zu Gast sein, weil die Gäste die dort Ihren Urlaub verbringen, werden gleich mit eingebunden und müssen Musik machen
Kröpeliner Originale.
Wer kannte sie nicht, die Kröpeliner Originale, unsere Ikonen der Gesellschaft. Manche waren Persönlichkeiten, manche einfach nur Personen die jeder kannte durch Ihre komischen Angewohnheiten, guten oder schlechten Ruf, oder einfach nur weil sie etwas daneben waren.
Da gab es den “Buergermeister von Schmadebeck”, ich glaub der hieß Eckie oder Eckhart. Immer im Anzug, wilde, weisse haare, zuckende Achseln, grinsend und etwas daneben. Er war natürlich völlig ungefährlich wie wir wussten. Nur unsere Sächsischen Mitbürger wussten dies nicht und flüchteten in Scharen wo auch immer er sie ansprach.
Dann gab es Manni Stiller, unser einziger, auf eigenen Wunsch, Obdachloser in der Stadt. Zu finden war er im Lindenhof, Bahnhof und sonstigen Kneipen. Oft lag er vollgelaufen, hart wie ein Bimmeleisen irgendwo in der Stadt. Er soll sogar mal in einem Müllcontainer geschlafen haben. Als jemand den Deckel öffnete um den Mülleimer zu lehren soll er aus dem zweiten Deckel gekommen sein und gefragt haben “wie spät ist es??” Die gute Dame mit dem Mülleimer schmiss alles weg und rannte schreiend…. Er hatte zwar eine Bleibe von der Stadt bekommen, darin soll es aber wüst gewesen sein, und geregnet und geschneit hat’s dort auch.
Es gab den “Dicken Boot”, der Gastwirt des Gesellschaftshauses. Eigentlich ein netter, ruhiger Mann der eben ein bisschen dicker war wie der Rest der Stadt. Niemand sagte “Wir gehen ins Gesellschaftshaus” wir gingen immer “zum Dicken Boot” was in keiner weise abwertend war. Seine Frau und alle seine Kinder waren dünn und schlank und niemand machte Witze über sein aussehen da es nicht vom übermässigen Essen war. Die Frau von Rudi konnte kochen wie ein Weltmeister, ihre Ente mit Rotkohl war einmalig und ist nie und bei niemandem übertroffen worden.
Und so gibt es noch viel mehr Leute und Geschichten. Die Postfrau, Bauer Lindemann wie wir sie nannten, wusste alles, kannte alle und brachte die Post täglich bei Wind und Wetter. Wer keine Zeitung las, fragte Bauer Lindemann einfach was los geht. Bereitwillig wurden wahre und erfundene Geschichten weitergeleitet und erklärt. Schon als Kinder gebrauchten wir diese art Dienstleistung. Woher wollte man sonst wissen wieso es bei Dedo gebrannt hat, warum der “halb elfer” bei Detershagen eine Auto zerlegt hat und warum Schlachter Werner in der Lindenstrasse Fisch verkauft.
Auch die Dallermaenner kannte jeder, die Gebrüder Dallmann, die mit niemandem sprachen, immer in den selben Klamotten rumm rannten und die man nie alleine oder ohne Mütze sah. Zu finden waren die auch immer im Lindenhof, in der Einheit oder auf dem Bahnhof.
Ach Gott ja, und die Katzenmutter mit ihren tausend Taschen und den 2 Kötern die sie über den Markt schleifte. Woher die kam und wohin die ging wusste auch keiner, die war eben einfach da.
Den damaligen Buergermeister kannte auch jeder unter dem Namen “Kaiser Franz”, der ABV nannte sich “der Sheriff” und die Straßenmeisterei war als “Flick-Konzern” bekannt.Grüsse,
Tante Frieda
Diesen netten Beitrag habe ich von einer ehemaligen Kröpelinerin erhalten die es in die weite weite Welt verschlagen hat.
OZ Artikel “Kröpeliner Athleten räumten kräftig ab” vom 17.07.2006
Kröpelin Die Fahrt der fünfköpfigen Delegation des Kröpeliner SV (KSV) zum „5. Muskelkater-Cup“ im Bankdrücken nach Torgelow am vergangenen Sonnabend hatte sich wahrlich gelohnt. Denn alle fünf Athleten belegten in ihren Gewichts- und Altersklassen den ersten Platz. „Ich bin sehr stolz auf unsere fünf Siege, aber besonders wertvoll ist für uns das hervorragende Abschneiden des Juniors Marco Glaser“, berichtet der Leiter der Abteilung Kraftsport im KSV, Michael Molgedey.
Glaser, der in der 90-Kilogramm-Gewichtsklasse gestartet war, erreichte innerhalb des Wettkampfes gleich zwei Mal eine persönliche Bestleistung. Erst überbot er seinen vorherigen Wert von 155 Kilogramm um zehn Kilogramm. Danach schaffte er auch noch 175 Kilogramm, die erneut eine persönliche Bestleistung und Platz eins bedeuteten.
Sandro Raatz, der bei den Aktiven bis 125 Kilogramm Körpergewicht startete, wurde Erster mit einer beeindruckenden Leistung von 275 Kilogramm.
Bei den Aktiven über 125 Kilogramm Körpergewicht landete der Kröpeliner Reiko Kruse mit 230 Kilogramm im Bankdrücken auf Platz eins. Michael Molgedey trat in der Ak I (40 bis 50 Jahre) bis 75 Kilogramm an und drückte 145 Kilogramm.
Etwas spannender machte es dieses Mal der Senior Klaus Krüger, der in der AK II (50 bis 60 Jahre) startete. Erst nach zwei Fehlversuchen drückte sich der mehrfache Weltmeister schließlich mit 205 Kilogramm auf den ersten Platz.
ROBA
Hallo
am Sonnabend den 15.07.2006 gastiert wieder die Quandt & Schön Biergartentour in Kröpelin.
Susanne Jaskulke aus Klein Nienhagen hat sich in den USA ihren Traummann geangelt. In der Alt Kariner Dorfkirche gaben sie sich jetzt das Ja-Wort.
Klein Nienhagen Das Herz im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verloren. Susanne Jaskulke schaut verliebt ihren Ehemann an. Der frisch Angetraute sagt etwas auf amerikanisch. „Er stammt aus New Jersey. Dort, wo wir auch wohnen“, erklärt die 27-Jährige. Sie hat ihre Wurzeln in Mecklenburg. Genauer gesagt in Klein Nienhagen.
Die Liebe fand sie jedoch in Amerika während ihres Germanistik-Amerikanistik Studiums. „Passiert ist das bei einem Abendessen mit Freunden von der Universität. Sie brachten Christopher Biank (30) mit“, erzählt sie. „Wir lieben beide Formel I. Er war froh, jemanden gefunden zu haben, der sich auch dafür interessiert.“ Die junge Frau kannte sich gut aus und schon war es um die beiden geschehen.
Fortan ließen sie sich nicht mehr aus den Augen. Das liegt nun schon fünf Jahre zurück. Jetzt gaben sich die zwei Verliebten in der Alt Kariner Kirche das Ja-Wort. Gefeiert wurde in der Schlossgaststätte in Altenhagen. „Ich wollte unbedingt meine Heimat unterstützen. Es ist so schön hier“, sagt die frischgebackene Ehefrau. Allein schon die Kirche. „Das war so romantisch. Es flossen viele Freudentränen“, gesteht sie. Die Schlossgaststätte war ganz in Rot-Weiß gehalten. Viele rote Rosen, Blütenblätter auf den Tischen und Efeuranken gaben ein edles und kunstvolles Ambiente. „Das hat meine Freundin Ulrike Winkhaus, eine ehemalige Klassenkameradin aus Satow gestaltet“, so Susanne Jaskulke. Das Schloss ist auch genau das, was ich für das Fest gesucht habe“, berichtet sie. „Ich wollte keine steife Feier und es sollte trotzdem edel und bezahlbar sein. Außerdem ist hinter dem Haus eine riesige Wiese. So konnten wir im historischen Festsaal und draußen feiern.“ Das Brautkleid bestand aus einer weißen Korsage mit Stickereien und ausladendem Rock. Der Bräutigam trug einen Seidenanzug mit grüner Weste und passendem Schlips. Wie in Amerika üblich, ist der Ehering der Braut schmal gehalten. „Wir bekommen zur Verlobung einen großen Ring, der ebenfalls getragen wird“, so Susanne Jaskulke. Ihr Ehering besteht aus Weißgold mit Diamanten, der ihres Mannes aus Platin in modernem Design. Zu den Feierlichkeiten waren beide Brautelten anwesend.
Nur kurze Zeit bleiben Susanne und Christopher in Deutschland. Sehr zum Bedauern von Susannes Eltern. „Für meine Frau ist das ganz schlimm. Aber wir fliegen einmal im Jahr zu ihnen“, sagt Vater Rainer Jaskulke. „Außerdem gibt es ja noch Telefon und Computer.“ Trotzdem zeigt er sich froh darüber, dass seine zweite Tochter in Deutschland bleiben will.
Mit einer Au-paire-Stelle 1997-1998 in Amerika fing für Susanne Jaskulke alles an. Dort lernte die junge Frau Land und Leute kennen. „Die Amis sind unheimlich nett und freundlich“, schwärmt sie. Nach einem Jahr in Deutschland zog es die junge Frau wieder in die USA. Gleich nach ihrem Studium an der Fairleigh Dickinson University hat sie dort auch eine Anstellung gefunden. „Ich unterrichte.“ Ihr Mann hat nach dem Englisch-Studium Arbeit als Internetverkaufs-Manager bei VW erhalten. „Kinder? Na, erst in zwei Jahren“, sagt die Neuamerikanerin mit der begehrten Green-Cart.
SABINE HÜGELLAND Ostseezeitung