Kröpelin – Schwerin II 1:1
Die Gäste aus der Landeshauptstadt stellten sich als junge, aber spieltechnisch starke Mannschaft vor. Die Kröpeliner nahmen die Zweikämpfe gut an und gewannen viele davon. In der 17.Minute traf Mathias Hausburg zum 1:0. Das recht gute Spiel sollte jetzt für die Gastgeber aber nicht ruhiger werden. Nun kamen die Schweriner immer häufiger nach vorne und suchten den direkten Torabschluss. Allerdings gab es wenige ernsthafte Torchancen. In der zweiten Halbzeit bauten die Kröpeliner etwas ab. Sie hofften aber wohl, den knappen Vorsprung über die Zeit retten zu können. Damit forderten sie die Gäste nur heraus. Und die wurden stärker. Damit war die Kröpeliner Abwehr stärker gefordert. In der 85. Minute schlug es zum 1:1-Ausgleich ein. Durch die verteilten Halbzeiten war das Ergebnis am Ende gerecht.
FRED EGLER gelesen in der OZ vom 28.08.06
OZ Artikel Urlaub endete mit schwerem Rad-Unfall vom 25.08.2006
Ein elfjähriger Junge verletzte sich bei einem Sturz schwer auf der unbefestigten Straße zwischen Kühlungsborn und Wichmannsdorf.
Wichmannsdorf Schwerer Kieferbruch, ein Loch in der Zunge, vierstündige Operation und drei Tage auf der Intensivstation der Rostocker Uni-Klinik: Für Gerrit de Haan endete der gemeinsame Urlaub an der Ostsee mit Mutter und Bruder sehr schmerzhaft. Eine weitere Operation – die Einpflanzung eines neuen Stücks Kieferknochen – steht noch an, wenn er wieder zurück in den Niederlanden ist. Morgen werden de Haans abreisen.Der elfjährige Junge stürzte am Montagnachmittag beim Radfahren. Ein schlimmer Unfall, aber auch einer, der jedem anderen Kind oder auch Gerrit jederzeit überall passieren könnte.
Das Besondere daran: Der Unfall passierte auf der unbefestigten Schotterstraße zwischen Wichmannsdorf und Kühlungsborn. Bevor dort vorgestern geschoben wurde, gab es viele tief ausgefahrene Schlaglöcher, teilweise gefüllt mit großen, spitzen Schottersteinen.
Eine Gruppe Wichmannsdorfer um Jürgen Wienke kämpft schon seit Jahren um einen Ausbau dieser mit vier Kilometern kürzesten Verbindung zwischen Wichmannsdorf und dem Ostseebad. Der Weg wird von vielen Wanderern und Radtouristen stark benutzt, etliche Wichmannsdorfer arbeiten in Kühlungsborn und ihre Kinder radeln dorthin zu ihren Schulfreunden: Die Wichmannsdorfer um Jürgen Wienke haben gleich mehrere nachvollziehbare Argumente für den Ausbau der Straße.
Der schlimme Unfall lässt sie jetzt wieder aktiv werden: „Musste es erst so weit kommen? Der Weg in die Kühlung ist ein Teil der touristischen Infrastruktur unserer Region. Es muss jetzt endlich gehandelt werden“, fordert Jürgen Wienke und sieht als Adressaten vor allem Kröpelins Bürgermeister Paul Schlutow. Wichmannsdorf ist ein Ortsteil von Kröpelin und Foekje de Haan und ihre beiden Kinder sind seine Gäste.
„Jeder Unfall, der einem Kind passiert, ist schlimm und einer zu viel. Aber in diesem Fall muss man wohl zuerst fragen, ob die Mutter ihrer Eigenverantwortung und vor allem der Aufsichtspflicht gerecht wurde“, weist Schlutow eine Verantwortung der Kommune für den Unfall zurück.
Der Stand der Dinge sei der gleiche, seitdem sich Anfang März dieses Jahres sogar der Petitionsausschuss des Landtages mit dem maroden Weg beschäftigte: „Wichmannsdorf ist bereits mit zwei anderen, gut ausgebauten ländlichen Wegen an das Straßennetz angebunden. In die Infrastruktur des Ortes wurden nach der Wende insgesamt 538 000 Euro investiert – viel mehr, als in jedem anderen unserer 16 dörflichen Ortsteile. Vor 2008 wird der Straßenausbau nach Kühlungsborn nicht kommen. Was auch damit zusammenhängt, dass vorher für dieses Vorhaben Fördermittel nur schwer zu erlangen sind, ohne die nicht gebaut werden kann. Und jetzt sind erst einmal andere dörfliche Ortsteile dran, in denen es noch viel Nachholbedarf gibt“, so Schlutow.
Einen Widerspruch, der beim Befahren der Piste sofort ins Auge fällt, kann jedoch auch er nicht ausräumen. Schlutow betont: „Die Straße ist nicht als Radweg gewidmet.“ Das ist die formalrechtliche Seite. Aber Wegweiser, die 2004, allerdings ohne Zutun der Kommune Kröpelin, im Zusammenhang mit dem Deutschen Wandertag dort aufgestellt wurden, laden Radtouristen geradezu ein, weisen gleich mehrere Radwanderrouten über diese Straße aus.
Vielleicht wird der Fall noch Anwälte und Gerichte beschäftigen. Denn Foekje de Haan erwägt eine Schadenersatzklage gegen die Stadt Kröpelin.
LUTZ WERNER
Dies ist natürlich ein trauriger Fall und es bleibt zu hoffen das Gerrit de Haan ohne Probleme wieder gesund wird. Die Aussage mit Eigenverantwortung und der Aufsichtspflicht, sofern Sie Herr Schlutow überhaupt so getroffen hat, finde ich unmöglich. Die Belastung für die Mutter ist sowieso sehr groß und dann solche Aussagen. Man kann auch ein Kind nicht immer beeinflussen, in Watte packen und manche Gefahren sind auch so nicht ersichtlich.
Was ich eigentlich verwerflich finde, wir befinden uns hier in einer Urlaubsregion, dann dürfen solche Wege keinesfalls als Rad- bzw Wanderwege gekennzeichnet sein, damit sowas nicht auftritt. Die Auszeichnung war der Kommune bekannt, dann hätte Sie sie entfernen müssen.
Eine Sanierung des Wege bzw Ausbau als befestigte Straße, lehne ich auch erstmal aus Kostengründen ab, der Ortsteil Wichmannsdorf ist mit 2 ausgebauten Anbindungen gut zu erreichen, da gibt es Ortsteile wo dies nicht er Fall sei. Ausserdem muss man nicht, bloss weil jemand aus Bequemlichkeit den kürzesten Weg nutzen möchte, ihn auch gleich bauen. Ich lasse mir ja nicht auch gleich eine Straße zu meinen Eltern bauen, bloss weil ich sonst durch die ganze Stadt muss.
Es bleibt nur zu hoffen, das es Gerrit de Haan bald wieder gut geht.
Hallo
neues Layout, neues Glück! Ist zwar noch nicht ganz rund, das neue Layout, aber schonmal besser als das Alte. Drum musst ihr nun das neue Layout ertragen. Das Farbkonzept stammt von der Seite www.Schwerin-Schwerin.de. Ich hab es etwas heller gemacht und für mich und Kröpelin angepasst!
Gruss
Thomas
Am Sonnabend beginnt um 19 Uhr auf dem Schmadebecker Dreiseithof ein Country- und Westernfest. Die Band „Midnight“ spielt Country- und New Countrymusik in der geschmückten Scheune. Familie Heinz hält Spareribs, Bohnen und Potatos für hungrige Besucher bereit.
Das Kröpeliner Tourismuszentrum Mecklenburgische Ostseeküste hat aus aktuellen Anlass eine Informationsseite rund um den G8 Gipfel nächstes jahr in Heiligendamm gestartet.
Die Website ist hier zu finden: G8 Gipfel Heiligendamm
Hallo
wir haben Ihn für euch gemacht, den Kröpeliner Dönertest. Näheres findet Ihr hier.
Gruss
Thomas
Leider unterlag die Mannschaft des Kröpeliner SV am Sonnabend in Hagenow beim AWO Hagenow 96 mit 3:0.
Nächstes Spiel
Sam. 26.08.2006 15:00 Kröpeliner SV 47 - FC Eintracht Schwerin II
OZ Artikel “Pläne für Freie Schule liegen auf Eis” vom 18.August 2006
Der Internationale Bund hatte den Rettungsanker ausge- worfen: Mit einer Freien Schule sollte der Standort Kröpelin erhalten bleiben.
Kröpelin Zwölf Anmeldungen hatte Jens Lahl, Zweigstellenleiter des Bildungszentrums beim Internationalen Bund (IB), für das nächste Schuljahr auf dem Tisch. Die sind nun hinfällig. Denn das Kultusminsterium des Landes hat für die Bildung einer Freien Schule in Kröpelin vorerst keine Zusage erteilt.
„Es gab in der vergangenen Woche ein Gespräch. Dabei wurde mir mitgeteilt, dass die Chancen für eine Eröffnung der Freien Schule am Montag sehr gering sind“, so Jens Lahl. In einem weiteren Telefongespräch sei man gewarnt worden, ohne schriftliche Genehmigung mit dem Unterricht zu starten. Dennoch würde es sich nicht um eine Absage handeln. „Das Ministerium hat es nicht geschafft, den Antrag zu bearbeiten.“ Der wurde bereits 2004 für ein Tourismusgymnasium in Kühlungsborn eingereicht und nun für eine Regionale Schule mit Gymnasialanteil in Kröpelin erweitert.
Wie gestern aus der Pressestelle des Bildungsministeriums zu erfahren war, kann mit der Zusage zwar nicht zum Montag, eventuell aber 2007 zu den Zeugnissen im Winter oder zum nächsten Schuljahr gerechnet werden. „An unserem Konzept und dem Standort Kröpelin halten wir weiter fest“, teilte Jens Lahl mit. Man suche keinen Streit mit den Verantwortlichen. „Wir wollen dem Kultusministerium nicht den schwarzen Peter zuschieben, sondern eine friedliche Lösung im Sinne von Schülern, Eltern und Stadt finden.“ Statt auf eigene Faust loszulegen, wolle man das Konzept vernünftig mit den Schweriner Experten besprechen. Jetzt sei Zeit, um Eltern und Schülern die Pläne vorzustellen, damit im nächsten Sommer eine fünfte Klasse in einer Freien Schule gebildet werden kann.
Für die Eltern der zwölf Kinder, die bereits angemeldet waren, heißt es nun, eine neue Bildungseinrichtung für ihren Nachwuchs zu suchen. „Sie wurden alle schriftlich über den aktuellen Stand informiert“, erklärte Jens Lahl.
Die Lütten müssen im neuen Schuljahr mit dem Bus nach Kühlungsborn, Satow oder Bad Doberan fahren.
CHRISTINE BORGWALD
Das diese Pläne ja nun auf Eis liegen und keine 5. Klasse eröffnet ist traurig, aber meiner Meinung nach war das abzusehen. In unserer letzten Fraktionssitzung habe ich davor gewarnt, dem IB ohne Genehmigung zur Eröffnung die Trägerschaft der Schule anzubieten. Und wenn der Beschluss nicht ordentlich gefasst wurde, dann haben wir uns jetzt an einen Träger gebunden und trotzdem nichts gewonnen.
Die Landtagswahl 2006 wirft inzwischen schon aktiv seine Schatten vorraus, aber manchmal muss man sich einiges Fragen.
Wie hier zum Beispiel bei diesem Wahlplakat in Reddelich im Lankreis Bad Doberan.
Vorderseite:
Rückseite:
Was will uns die CDU sagen? War das Marketing sich nicht sicher ob das Plakat verstanden wird und schreibt zu Sicherheit noch rauf das es Wahlplakat ist?
Geht man von der Theorie aus das Volk sei dumm, und zur Sicherheit schreibt man nochmal rauf, das es Wahlplakat ist?
Handelt es sich um ein Fragekarte, wo auf der Rückseite die Antwort steht, wie bei einem Brettspiel?
Oder
Will die CDU sicher gehen, das jeder erkennt das es ein Wahlplakat sei, damit man später nicht wegen gebrochener Versprechen sich rechtfertigen muss.
Eigentlich lässt dies viele Theorien offen. Macht euch eure Eigene….
Eigentlich in meinen anderen Blog gepostet aber hier passt er auch ganz gut hin.
Seit Dienstag sind die Bauarbeiten im Bölkenhufen in Kröpelin im Gange. Neben dem Verlegen neuer Leitungen, wird die Straße auch umfangreich saniert. In dieser Zeit kommt es zu Vollsperrungen in diesem Bereich. Die Zufahrt zu den Grundstücken kann laut ausführender Baufirma nicht permanent gewährleistet werden.