Aus für die Schule

Letzte Woche resümierte unser Stadtoberhaupt Herr Schlutow in der Zeitung das letzte Jahr. Auf Frage der OZ zur Schulschließung antwortete der :

Der Erhalt der hat uns jahrelang beschäftigt. Die Stadt als Schulträger hat alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt. Auch auf politischem Weg haben wir etwas versucht. Ich habe mehrere Beratungen in Schwerin im Kultusministerium und beim Staatssekretär geführt. Es wurden wirklich alle Mittel ausgeschöpft.

(Quelle Ostseezeitung vom Freitag, 04. Januar 2008 Artikel: Aus für die Schule: „Wir haben verloren“)

Ich wusste bei dieser Aussage ehrlich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Denkt der Bürgermeister ehrlich das alle Mittel ausgeschöpft wurden? Klar als das „Kind in den Brunnen gefallen“ war, wurden alle rechtlichen Mittel im nachhinein ausgeschöpft, aber Herr Schlutow ist seit 1999 Bürgermeister und das Problem mit der Schule ist schon seit Jahren bekannt. Sogar sein Vorgänger Herr Schwarck hat schon Bemühungen angestellt, warum wurden diese nicht weitergeführt, warum hat man sich sprichwörtlich die Butter vom Brot nehmen lassen?
Entschuldigung ich kann es nicht tolerieren, das nun behauptet wird, man habe alles versucht. Nein es wurde nicht alles versucht. Selbst ich als sachkundiger Einwohner (seit 2004) schiebe mir eine Teilschuld zu, weil ich nicht penetrant genug nachgebohrt habe. Sicherlich waren 2004 die Weichen schon gestellt, aber man hätte noch was bewegen können.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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