Bericht aus der Stadtvertretersitzung

Die gestrige Sitzung der war sehr gut besucht und es sind einige sehr interessante Sachen zu berichten. Die Anfangs rein öffentlich geplante Sitzung wurde auf Antrag um einen nichtöffentlichen Teil ergänzt.
Im weiteren gab es zu erfahren, das das von Herrn Winkler schon seit längeren angesprochene Problem des nicht beleuchteten Buswartehäuschen an der Bundesstraße (Brusow) so gut wie erledigt ist, entsprechende Aufträge sollen durch die Verwaltung ausgelöst worden sein.
Weitere Anfragen in der Bürgerfragestunde behandelten die Schulsituation, die Straßenbausituation in der Gemeinde Schmadebeck und die Verschwiegenheit.
Laut Bericht des Bürgermeisters ist inzwischen verbindlich ein Antikorruptions – Dienstanweisung angelehnt an das geltende Beamtenrecht in der Stadtverwaltung eingeführt worden. Wie er ausdrücklich hervorhob, nicht weil er seinen Mitarbeiter Korruption unterstellt, sondern vielmehr damit dieser Umstand geregelt ist. Weiterhin berichtete der Bürgermeister, das es ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Kühlungsborn Herrn Karl gab, bezüglich des Weges Wichmannsdorf – Kühlungsborn (zur Erinnerung der Weg wurde ja nur halb gebaut), mit dem Resultat das es in Kühlungsborn zeitweise keine Bemühungen gibt diesen Weg auf Kühlungsborner Seite auszubauen. Es soll aber zugesichert worden sein, dass der jetzige Weg instand gehalten wird.
Im Zuge der Stadtvertretersitzung gab es dann einen sehr ausführlichen Vortrag der Beraterfirma adconsult bezüglich der Einführung der doppelte Buchführung, welche für Gemeinden ab 2012 Pflicht ist. Der sehr ausführliche Vortrag schaffte doch eher Verwirrung und hätte mit der einfachen Erklärung, dass sich die als Doppik bezeichnete Buchführung vergleichbar zu der von jedem Unternehmer geführten ist. Sie ist lediglich um eine Finanzrechnung erweitert. Aus meiner Sicht wurde auch die damit verbundene Inventarisierung sehr übertrieben dargestellt, weil meines wissen auch hier GWG (gering – wertige – Wirtschaftsgüter) zusammengefasst werden können, das heißt bildlich gesprochen es muss nicht jeder Schraube gezählt werden.
Zusammengefasst eine sehr spannende Veranstaltung, die aufgrund der Bürgerbeteiligung auch zeigte das Interesse an Politik besteht.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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