Beschluss zur Feuerwehr von der letzten Stadtvertretersitzung

Auf der Stadtvertretersitzung am 09.12.2010 gab es einen Beschluss zur Kröpeliner Gemeindewehr, die Ostseezeitung berichtete gestern schon darüber, leider fehlten da meiner Ansicht nach eine wesentliche Information. Die Kröpeliner Liste brachte diesen Antrag ein, inhaltlich ging es darum, das deshalb die Verwaltung unter Einbeziehung der Fachämter des Kreises überprüfen solle, ob die jetzigen Standorte der Gemeindewehr Kröpelin notwendig seien, um eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende, leistungsfähige Wehr, im
Sinne des Landesbrandschutzgesetzes, zu unterhalten. Dieser ursprüngliche Beschluss konnte aber dank Antrag erweitert werden, so das in diese Überprüfung auch die Kröpeliner Gemeindewehr mit einbezogen wird. Man kann hier nicht über den Kopf der Kameraden, die entgeltfrei viele Stunden leisten, hinweg beschließen.
Ich persönlich bin Befürworter der Ortsfeuerwehren, den Sie leisten neben den Aufgaben des Brandschutzes noch einiges mehr, Sie erbringen Kulturelle Arbeit und vor allem leisten Sie auch Jugendarbeit, dies sollte man bei allen Betrachtungen nicht außer Acht lassen. Der Kostenanteil für die Ortswehren am Gesamthaushalt der Stadt Kröpelin ist verschwindend gering, einen großen Teil macht die Bewirtschaftung der Gebäude aus. Diese Kosten hätte man auch weiter, falls man die Gebäude nicht veräußern würde. Ob eine Veräußerung der Gebäude Sinn macht, sei dahingestellt, weil es sollte schon noch kommunale Räume in den Ortsteilen geben, zum Beispiel für Wahlen oder als Treffpunkt der Ortsteilvertretungen. Ungeachtet dessen, werden unsere Ortswehren in den nächsten Jahren auch Material benötigen, wie etwa neue Auto oder ähnliches. Hier sind aber die Löschgruppen an sich gefragt und Sie müssen ehrlich genug zu sich selber sein, ob Sie dies benötigen und ob Sie der Meinung sind, das Sie langfristig auch Einsatzfähig sind und bleiben.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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