Ein kleiner Pieks kann helfen – jetzt an Grippeschutz denken!

Das Wetter wird schlechter. Alljährlich im Herbst und Winter hat sie Hochsaison – die Grippe. Doch was können wir tun, um ihr zu entgehen? Das Gesundheitsamt rät deshalb zu einer Grippeschutzimpfung. Da sich jedes Jahr andere Grippeviren verbreiten, ist es leider nicht möglich, den Schutz einer Grippeimpfung über mehrere Jahre hinweg aufrecht zu erhalten.
Also müssen Sie auch in diesem Jahr ihre Impfung auffrischen.

Mit der Impfung gelingt es, bis zu 90 Prozent der Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen. Zumindest wird ein milderer, komplikationsloserer Verlauf der Krankheit erreicht. Trotzdem fragen sich viele Menschen, warum eine Grippeschutzimpfung notwendig ist. Die Erfahrungen zeigen, dass noch viele Patienten denken, dass eine Grippe meist harmlos verläuft. Im Anfangsstadium ist die eigentliche Grippe, auch Influenza genannt, leicht mit einer Erkältung zu verwechseln. Doch die Influenza-Viren sind ansteckend! Symptome für die Grippe sind Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen sowie hohem Fieber. Sie fühlen sich oft noch nach Wochen angeschlagen. Bei Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr kann die Infektion sogar tödlich verlaufen.

Nach den aktuellen Empfehlungen sollten sich folgende Personengruppen impfen lassen:

  1. Alle Menschen über 60 Jahre
  2. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung infolge von chronischen Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, Immunschwäche, HIV- Infektion
  3. Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  4. Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal,
  5. Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr

Nach der Impfung benötigt das Immunsystem 14 Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen. Er beginnt frühestens nach einer Woche.

Impfen lassen können Sie sich teilweise kostenlos bei Ihrem Hausarzt und im Gesundheitsamt. Lassen Sie bitte Ihren Impfstatus überprüfen und fehlende Impfungen bei Ihrem Hausarzt nachholen.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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