Einwohnerversammlung zur Kandidatenvorstellung

Heute fand nun die lange angekündigte Einwohnerversammlung statt, wo den 3 Bürgermeisterkandidaten öffentlich die Chance geboten wurde sich persönlich vorzustellen. Alle 3 nutzen die Gelegenheit.
Die Veranstaltung war gut besucht. Nach einer kleinen Einführung des jetzigen Bürgermeister Paul Schlutow, wurde den Kandidaten die Chance gegeben sich innerhalb von 7 Minuten persönlich vorzustellen. Herr Ruf war leider etwas sehr auschweifend dabei. Gesamt gesehen schilderten alle Kandidaten ihre doch sehr ähnlichen Ziele, Familien, Kultur und Wirtschaft. In den Reden wurde für mich aber sehr deutlich das Herr Ruf und Frau Reichler keine „Verwaltungsmenschen“ sind, denn durch ihre Äusserungen spiegelten Sie meiner Meinung nach wieder, das Sie sich der rechtlichen Position des Bürgermeisters innerhalb der Kommunalpolitik nicht bewusst sind.
Jeder Kandidat äußerte seine Zielstellung, aber ohne hinreichend konkret zu werden, wie und in welcher Form er dies umsetzen würde. Herr Ruf und Herr Wunschik äußerten aber ein paar Gedanken zur Umsetzung.
Danach folgte eine Fragerunde. Während dieser gewann man zunehmend den Eindruck, wir hätten doch 4 Kandidaten, weil Herr Schlutow auch zu fast jeder Frage Stellung nahm. Da sich die Fragen aber größtenteils auf bestehende Probleme beziehen, stand es ihm aber zu sich dazu zu äußern.
Das hauptsächlich fokussierte Thema, war die Schulschliessung. Da sich alle Kandidaten die Steigerung der Attraktivität für Familien auf die Fahnen geschrieben hatten, mussten Sie sich dazu äußern. Bei den Äußerungen von Herrn Ruf gewann ich zeitweise das Gefühl, das aus einem schwarzen Anzug eine weisse Weste wurde. Auf eine Frage zur seinen Aktivitäten gegen die Schulschliessung damals vergleichbar zu seinen etwaigen Aktivitäten als Bürgermeister angesicht einer eventuellen Gebietsreform, fühlte er sich nach meinen Eindruck ziemlich angegriffen. Jeder zieht sich halt den Schuh an der ihn passt.
Die Fragestunde nahm aber sehr schnell einen Abbruch, als der Bürgermeister den Drang nach Kaffee äußerte. Mehrere Büger fanden diese schnelle Ende, als einen Rausschmiss.
Diese veranstaltung war sicherlich nur der Anfang von zahlreichen Veranstaltungen. Man darf gespannt sein, wie und in welcher Form sich die kandidaten weiter präsentieren. Positiv möchte ich aber anmerken, das Herrn Wunschik es im vergleich zu den anderen wenigstens für nötig gehalten hat, ein paar Flyer auszulegen und ein paar Plakate aufzustellen.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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