Bürgermeister-Wette

Es war ja schon mehrfach zu lesen unser Bürgermeister wettet, das am 12. September um 14:30 Uhr 100 erwachsene Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kröpelin (das heißt übrigens dann Einwohner!) sich vorm Rathaus versammeln und gemeinsam das Kröpeliner Heimatlied singen und auf einem mitgebrachten Instrument begleiten. Wenn das gelingt gibt es jeweils einen Scheck in Höe von jeweils 1000 EUR für das Bahnhofsgebäude und die denkmalgeschützte Mühle.

Das Kröpeliner Heimatlied wurde 1995 von Hannelore Koslowski verfasst, die Musik schrieb Barbara Stern. Den Text kann man hier finden.

Die Kröpeliner Bürger und Bürgerinnen sind nun aufgefordert zu helfen um am 12. September, dem Tag des offenen Denkmals, fröhlich mit zu musizieren.

Eines würde mich aber mal interessieren, was war der Wetteinsatz des Bürgermeisters falls er diese verliert.

Umfrage Privatschule

Einfach zur Meinungsbildung wurde von mir nach der Vorstellungsrunde der Greenhouse School in Kröpelin, eine kleine hier gestartet. Diese möchte ich jetzt schließen.

An der mit folgender Fragestellung:

Würden Sie ihr Kind auf eine Privatschule in Kröpelin schicken?
Hierfür würde ein Schulgeld fällig werden.

beteiligten sich 170 Personen, wovon 65 % mit “Ja”, 30 % mit “Nein” und 5 % mit “Ich weiß nicht” gestimmt haben. Wie realistisch diese Ergebnis auf die Kröpeliner Bevölkerung anwendbar ist, sei mal dahingestellt, aber es zeigt das Meinungsbild von 170 Lesern dieser Seite. Ich persönlich habe auch mit Ja gestimmt, weil ich die Chance auf eine staatlichen als zu gering einschätze.

Der Bürgermeister hat es gestern auf der in seinem öffentlich gemacht, im Rahmen der Hauptausschusssitzung hat die Verwaltung den Auftrag erhalten die genauen Kosten die entstehen würden zu analysieren und auch die verfügbaren und benötigten räumlichen Kapazitäten zu ermitteln. Es gib inzwischen mehrere Rechnungen die recht unterschiedlich ausfallen, hier wird es zur Stadtvertretersitzung im Juni Klarheit geben.

Welchen Stellenwert eine weiterführende für Kröpelin hat, darüber braucht man nicht reden, die entscheidende Frage wird sein, ob wir uns dies in der jetzigen Situation leisten können.

Ich persönlich begrüße so eine absolut, obwohl ich manchmal der Argumentation für so eine nicht ganz folgen mag. Man redet in diesem Zusammenhang sehr oft über die Ansiedlung von jungen Familien, da ich ja bekanntlicher weise als verheirateter Vater von 2 kleinen Kindern absolut zu dieser Zielgruppe gehöre, sehe ich es nicht immer so dramatisch wie dargestellt. Ganz außer Frage ist die Möglichkeit der Beschulung ein Kriterium für Familien, aber zumindestens bei mir und vielen gleichaltrigen Paaren kein Hauptkriterium, wie ich in zahlreichen Gesprächen in Erfahrung gebracht habe. Wir sind in dieser Generation damit aufgewachsen zu fahren, ob zum Gymnasium nach Doberan oder Neubukow, zur Lehre wo auch immer hin und nun viele Kilometer zur Arbeit, dies ist für viele ein ganz normaler Umstand, es wird als unschön aber normal betrachtet.
Für diese Zielgruppe gibt es andere Punkte die viel mehr wiegen, wie sicherer Job, nähe zum Arbeitsplatz, entsprechende Freizeitangebote (auch für die Kinder!!!), ein gesittetes und sauberes Umfeld und natürlich ansprechenden, attraktiven Wohnraum oder Baugrundstücke. Wenn wir als irgendwann das Leitziel Ansiedlung junger Familien haben sollten, was ja aufgrund der demografischen Entwicklung und aufgrund von Wegzügen in Kröpelin nötig ist, sollte man neben der , diese angesprochenen Punkte nicht außer acht lassen.

De Drom

Über den ” konnte man in den letzten Monaten schon einiges in der Zeitung lesen. Der , welcher nach einem Fritz Reute Gedicht benannt wurde, hat sich laut Presse die Förderung von , Bildung und Wirtschaft in der Stadt Kröpelin, im Kreis Bad Doberan und der Regiopole Rostock verschrieben. Dieser initiiert von Herrn Wunschik wurde am 05.02.2010 gegründet. Er soll laut Presse ohne jegliche Belastung für den Stadthaushalt für seine Ziele agieren.
Als Stadtvertreter und Bürger begrüße ich natürlich diese Initiative und freue mich wenn dieser die gesteckten Ziele erreichen kann. Besonders wenn dieses ohne jegliche Belastung des Stadthaushaltes erreicht werden soll, empfinde ich es sehr positiv. Ich biete natürlich auch diese Plattform an um auf diesen hinzuweisen.
Bedenken habe ich aber in 2 Punkten, einerseits gibt es seit Jahren gewachsene Strukturen, Vereine etc, die kulturelle Veranstaltungen usw. organisieren, wenn er wie so angekündigt wird kann ich mir durchaus vorstellen und das Feedback habe ich auch schon erhalten, das das diese sich etwas vor den Kopf gestoßen fühlen. Ich denke eine Ist Analyse der vorhandenen Strukturen und der Auf- und Ausbau der Kontakte sind da ein sehr guter Schritt. Ein weiterer Punkt ist natürlich die Finanzierung des , welches natürlich nicht meine Sorge ist, aber wenn man Mittel von regionalen Unternehmen akquiriert sollte man sich bewusst sein, das diese Mittel dann dem Unternehmen an anderer Stelle für Spenden / Unterstützungen. Vielleicht nimmt man so einer Jugendmannschaft dem Sponsor weg.

Einladung Hauptauschuss

Die Einladung für die Sitzung des Hauptauschusses ist inzwischen veröffentlicht, hier kann man Sie finden.
Im öffentlichen Teil befinden sich 2 sehr interessante Tagesordnungspunkte.

Einerseits Punkt 9, Beratung zum Dienst-Fahrzeug Bürgermeister; hier Angebot der Fa. Mobil GmbH. Dies stößt für mich auf Verwunderung, in Zeiten sehr knapper Kassen, möchte unser Bürgermeister also einen Dienstwagen haben. Ich bin sehr gespannt auf die Beratung im dazu. Einen Dienstwagen haben seine beiden Vorgänger nicht benötigt.

Ein weiterer Punkt ist ein Referat über „Anwendungs-, Investitions- und Gewinnmöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Photovoltaik-Technik in Kröpelin“ von Herr Christian Belihart von der Firma Solartechnics aus Osnabrück. Dieser Punkt verwundert mich sehr und ich muss hier als Ausschussvorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau, Planung, Umwelt- und Landschaftsschutz (kurz Bauausschuss) gleich mein Missfallen zum Ausdruck bringen, dieses Thema wurde im Bauausschuss begonnen, der Bürgermeister war persönlich auf der Sitzung im Oktober anwesend und erhielt diverse Arbeitsaufträge zu dieser Thematik, welche er bis heute nicht erledigt hat!
Nun so ein Referat ohne Rücksprache im anzusetzen, macht deutlich wie sehr unser Herr Bürgermeister die Arbeit dieses Ausschusses schätzt. Nicht nur, das er die gestellten Aufgaben nicht erledigt, nein er untergräbt nun die Kompetenz des Ausschusses, indem er einen Vertreter in den einlädt.
Ich bin sehr gespannt, wie objektiv ein Referat zu einer Thematik sein kann, wenn man wie im Fall von Herrn Belihart, bei einer Firma die solche Technik herstellt angestellt ist. Spannend ist es, wenn man einfach mal nach der Firma Solartechnics Osnabrück googelt, kann ich jeden nur empfehlen. Man findet zum Beispiel Einträge wie diesen (Link) bei markt intern.

Zukunft des Schulstandortes Kröpelin

“Teurer als Bildung ist keine Bildung”

Einladung zur Bürgerversammlung gem. § 16 KV M-V

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist gut, dass die Diskussion um die Zukunft des Schulstandortes Kröpelin nicht abreißt. Doch hatten am 27.01.2010 leider nur wenige interessierte Eltern mit Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern ergebnisoffen über mögliche Schulformen nach der Grundschulzeit diskutiert.

Mit viel Elternwillen könnte aber versucht werden, eine Orientierungsstufe (Klasse 5 und Klasse 6) als staatliche Schulform in Kröpelin einzurichten.
Andererseits gibt es das Angebot eines privaten Schulträgers, eine Privatschule (Klasse 5 bis Klasse 12) in Kröpelin anzusiedeln (www.greenhouse-school.de).

Die Zeit drängt! Damit wir über dieses – für unsere Zukunft so wichtige – Thema beschließen können, lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Rathaus zu einer Bürgerversammlung am Dienstag, den 23.02.2010, um 19 Uhr ein.

Kröpelin, 04.02.2010

Mit freundlichen Grüßen

Hubertus Wunschik
Bürgermeister

Abfuhr Mülltonnen und gelbe Säcke

Der Bürgermeister informiert:

Am Mittwoch, dem 03.02.2010, konnte auf Grund der Wetterbedingungen die Abfallentsorgung in der Stadt Kröpelin nicht vollständig durchgeführt werden. Es sind viele Mülltonnen und “gelbe Säcke” stehen geblieben, weil Grundstücke nicht angefahren werden konnten. Die mit der Müllabfuhr beauftragte Firma teilte nun mit, dass eine nachträgliche Abfuhr nicht erfolgen wird.

Jedoch kann dort, wo der Müll nicht entleert worden ist, zum nächsten Abfuhrtermin ein blauer haushaltsüblicher Sack zur Entsorgung abgestellt werden, der dann von der Firma kostenlos entsorgt wird. Die “gelben Säcke” sind bis zur nächsten Abfuhr (in 2 Wochen) bitte von der Straße zu entfernen.

Komisch komisch

Letzte Woche gab es ein Interview unseres Bürgermeisters Herrn Wunschik in der OZ, was mich teilweise etwas entsetzte. Laut unser aktuellen Hauptsatzung sind alle Personalangelegenheiten nicht öffentlich zu behandeln, zumindestens wenn Sie der bekannt werden. Dies gilt auch für den Bürgermeister, wenn es Sitzungsinterna betreffen. Als neuer Stadtvertreter weiß ich zwar nicht, ob dies in einer Sitzung behandelt worden war, aber es entsetzt mich trotzdem das Herr Wunschik öffentlich über Abmahnungen redet.
Spannend ist auch das anscheinend das Konzept des Mühlenvereins und des Bürgermeisters für die Mühle laut Interview nicht überein gehen. Erstaunlich für mich das Herr Wunschik als ehemaliger Polizist, Dipl. Sozialarbeiter und Kurator, so genau einschätzen kann, das die vom Kröpeliner Mühlenverein, dessen Vorsitzende Frau Reichler übrigens Bauingenieurin ist, veranschlagten 200.000 EUR für den Mühlenumbau nicht ausreichen werden. Vielleicht benötigen ja beide Konzepte unterschiedliche Ausbaustufen der Mühle?
Spannend ist auch die Ansicht des Bürgermeister das Streit mit der herrscht bezüglich der Ausgaben für Rechtsanwaltskosten. Als Stadtvertreter kann ich hier keinen Streit erkennen, es gibt klare Haushaltsvorgaben, die hier eindeutig seitens des Bürgermeisters überschritten wurden, ganz egal um welche Haushaltsstelle / inhaltlichen Fakt es sich dabei gehandelt hat. Es gibt keinerlei Streit darüber, ob wie dargestellt, sich ein Bürgermeister rechtlichen Rat einholen kann, dies kann er gerne sinnvoll im Rahmen der gewährten Hausmittel machen. Aber ich persönlich, als ehemaliger Auszubildener der Verwaltung, denke auch wenn Herr Wunschik kein Jurist und wie selber von Ihm festgestellt kein Verwaltungsfachmann ist, es gibt genügend ausgebildete Kräfte in seinem Verwaltungsteam die man um juristischen Rat befragen kann, bevor externe Kosten verursacht werden. Dabei handelt es sich aber um meine private .

Gedanken zur Stadtvertretersitzung

Wäre ich gestern als Gast in der Sitzung gewesen, dann hätte ich spätestens jetzt einen Beitrag verfasst, in dem ich geschrieben hätte das die Alle spinnen, aber das war ich nicht und als Stadtvertreter hatte man da deutlich mehr Informationen.
Nachdem ich gestern nach 4 Stunden Sitzung (19-23 Uhr) zu Hause war und auch im Vorfeld etliche Stunden Vorbereitung dafür benötigt wurden, kam für mich die Frage auf, warum und wofür das Ganze eigentlich? Meine Motivation Stadtvertreter zu werden, war mich mit den Problemen zu beschäftigen und Kröpelin positiv zu verändern und nicht mich mit Formalias herumzuschlagen.
Meine ersten Gedanken zur Sitzung gingen an die armen Gäste die sich die anschauen durften, an einem souverän agierenden Dr. Borchardt der als Stadtvertretervorsteher, trotz aller Anträge die Sitzung super geleitet hat. Meine 2. Gedanken gingen aber an sich angreifende Stadtvertreter, an einen Bürgermeister der gefasste Beschlüsse als peinlich tituliert und an diesen Haufen Formalias. Das Traurige ist, das diese Formalias notwendig waren. Es ging um Mittelüberschreitungen und Widersprüche, aufgrund der Tatsache das es solche Widersprüche aber zu Zeiten anderer Bürgermeister wohl weniger gab, herrschte schon da Unsicherheit wie man damit umgehen muss. Den Widersprüchen des Bürgermeisters wurde stattgegeben. Diese standen ja teilweise im Ursprung im unmittelbaren Zusammenhang mit der Tatsache das mehr Geld für Gerichts- und Anwaltskosten benötigt wird. Der ursprüngliche Planansatz von 7000 EUR sollte mittels Mittelüberschreitung auf 20000 EUR und im Nachtragshaushalt dann auf 25000 EUR erhöht werden. Das Problem an dieser Mittelüberschreitung ist aber, das schon rund 15000 EUR ausgegeben sind.
Mal zur Erklärung man kann diese Angelegenheit aus 2 Richtungen betrachten, aus Haushaltssicht oder inhaltlich. Aus Haushaltssicht ist dies sehr einfach, es standen 7000 EUR, es wurden Stand jetzt knapp 15000 EUR ausgegeben und das Jahr ist noch nicht zu Ende, die Mehrsumme ohne Legitimation, das war ein Verstoß gegen geltendes Recht, dem Haushaltsbeschluss der . Ob in diesem Fall eine angesprochene Rechnung nun dieser Haushaltsstelle oder wie angesprochen der Haushaltsstelle der Doppik zuzurechnen ist, ist hier zweitrangig, weil auch ohne diese, wären die zu Verfügung stehenden Mittel schon überschritten. Ich hätte mir sehr gewünscht, das unser Bürgermeister Herr Wunschik dies endlich mal verstanden hätte. Insgesamt wurde das Budget dafür auf 15000 EUR festgelegt, welche aber laut Information der Kämmerin schon ausgeschöpft sind.
Spannend auch ein anderer Beschluss, es ging um die Widmung eines Zimmers zu einem Trauzimmer auf dem Gut Klein Nienhagen. Den Stadtvertretern lag nur ein Vertragsentwurf vor und mehr nicht, keine weiterführenden Informationen. Diese wurden dann in der Sitzung gegeben, meine Nachfrage ob der Ortsrat beteiligt worden wäre, wurde verneint. Ein Antrag den Ortsrat nochmal mit einzubeziehen wurde abgelehnt und der Antrag seitens Herr Schlutow, dies später mit allen in der Sitzung mündlich bekannt gegebenen Informationen (welche man dann auch noch schriftlich hat) nochmal im zu behandeln wurde auch abgelehnt. In der späteren Abstimmung kam es dann zu gleichen vielen Ja- und Nein-Stimmen und damit gilt dieser Antrag zur Widmung als Trauzimmer als abgelehnt. Dies titulierte der Bürgermeister unangebrachter Weise als Peinlichkeit.

Der Beschluss zur Änderung der Hauptsatzung wurde dann vertagt.

Folgende weitere wichtige Angelegenheiten wurden beschlossen:

  • Frau Petra Zeitzen wurde für den Ortsrat Jennewitz gewählt
  • Herr Werner Kruth für den Ortsrat Schmadebeck gewählt
  • Frau Lehmann wurde als Gleichstellungsbeauftragte bestätigt
  • der Auftragsvergabe für die Inneneinrichtung des Stadtmuseum wurde zugestimmt
  • der Nachtragshaushalt wurde mit verschiedenen Anpassungen verabschiedet.

Resümierend muss ich sagen, ich bin nicht Stadtvertreter geworden, um mich mit solchen Beschlüssen herumzuschlagen. Es sollte wieder vordergründig um Sachentscheidungen gehen. In den letzten 5 Jahren hat für mich Kommunalpolitik als sachkundiger Einwohner sehr viel Spaß gemacht, es ging um Sachentscheidungen, es wurde konstruktiv diskutiert. Das was ich aber nun als Stadtvertreter erlebe, macht mir keinen Spaß und bringt uns in Kröpelin mit all seinen Ortsteilen nicht weiter.

1 Jahr Herr Wunschik – Was hat es gebracht?

Thomas auf Schustertstadt war etwas schneller als ich bzw. ich habe den schon seit Tagen in der Pipeline und er kommt erst jetzt. Spannenderweise sieht er einiges Recht ähnlich.
Unser Bürgermeister Herr Wunschik ist nun seit über 1 Jahr im Amt und deshalb ist es Zeit mal eine kleine Bilanz zu ziehen. Nach den ersten 100 Tagen zog ich schon mal eine kleine Bilanz und nun die Nächste.
Herr Wunschik ist wirklich ein Persönlichkeit für sich. Er versucht mit vielen Visionen den etwas vernachlässigten Bereich Kunst hier in Kröpelin weiter auszubauen, dies ist aus meiner Sicht nicht verkehrt und da scheint eventuell auch eine Kernkompetenz von Ihm zu liegen. Zu seinen in den ersten 100 Tagen veröffentlichten “Visionen”, gesellten sich über Zeit neue dazu, was an sich nicht verkehrt ist und beweist was für ein kreativer Kopf unser Bürgermeister doch ist. Doch es mangelt aus meiner Sicht an der Umsetzung dieser Visionen, aus einer Vision muss etwas konkretes werden, Sie muss greifbar und mit Zahlen hinterlegt werden. Dies scheint im Kopf von Herrn Wunschik sicherlich schon geschehen zu sein, aber dies konkret in Zahlen und Papierform habe ich sowohl als Einwohner, als auch als Stadtvertreter noch nie gesehen und damit bleibt es für mich eine Vision, ein fixer Gedanke, eine Spinnerei. Ich erwarte heute noch keine Umsetzung dieser Visionen, weil ich weiß wir schwer es ist, entsprechende Gelder einzuwerben, aber ich erwarte das nach einem Jahr, aus Visionen konkrete schriftliche zugängliche Pläne geworden sind. Es ist schwer weiteren Visionen aufmerksam zu folgen, Ihnen Zustimmung zu gewähren, wenn die ersten noch nicht mal gereift erscheinen.
Auch wenn diese Worte sehr kritisch sind, es gibt auch Sachen im letzten Jahr die man hervorheben kann, Herr Wunschik hat zum Beispiel eine Einwohnerversammlung durchgeführt, welche den Einwohnern zusätzlich zu den Einwohnerfragestunden vor der Stadtvertretersitzung, die Möglichkeit gab sich Gehör zu verschaffen. Ob diese Versammlung nun in dieser Form ein Erfolg war, das sei dahingestellt, aber Sie ist eine schöne Möglichkeit für Einwohner sich mit Themen auseinander zusetzen und Ihre zu äußern.
Wenn ich weiter darüber nachdenke, was ist so geschehen, dann fällt mir wenig ein, zu mindestens an sichtbaren Sachen. Klar könnte man jetzt wieder mit den Hundeklo’s, welche übrigens meiner schon vor Amtsantritt beschlossene Sache waren, oder mit dem sehr Diskussionswürdigen Krüppelschnaps anfangen, aber ich denke und hoffe, das man diese Diskussionen nicht wieder aufwärmen muss und wir alle unseren Teil daran gelernt haben.
Man muss aber auch zugeben das Jahr ist verflogen und auch Herr Wunschik musste sich erstmal an Kröpelin, die Sitten, das Rechtssystem und die Menschen hier gewöhnen. Es war auch schwierig, die neue wurde gewählt und und und. Ich denke, wenn man zusammen arbeitet wird noch viel erreicht werden, nachdem alle Anfangsschwierigkeiten aus der Welt sind. In diesem Sinne auf ein produktives 2. Amtsjahr.

Komische Gemeinsamkeiten

Manches hat einen befremdlichen Charakter, für mich zum Beispiel die öffentlich zu Schau gestellte Verbundenheit der Kröpeliner Liste mit unserem jetzigen Bürgermeister Herrn Wunschik, auf beiden Webseiten ist ein gegenseitiger Hinweis(Verlinkung) aufeinander zu finden. Gut wer sich die Webseiten anschaut, sieht sofort das beide Seiten von der gleichen Person gemacht wurden, was ja auch nicht schlimm ist.

Das befremdliche daran ist für mich einerseits, das der jetzige Bürgermeister Herr Wunschik, sich in diesen Wahlkampf “einmischt” und nicht wie es sich meiner Ansicht nach gehört, neutral verhält.

Viel befremdlicher finde ich daran aber noch folgendes, ich zitiere.

Daher zähle ich am 7. Juni wieder auf Sie, und ich bitte Sie, dass Sie nur diejenigen Personen / Parteien in Ihr Stadtparlament wählen, denen Sie vertrauen. Ihre Vertreterinnen und Vertreter sollen ethisch und gesetzestreu – aber auch kreativ – für die Entwicklung und Zukunft unserer Stadt und unserer Region einstehen. Idealerweise sollten die neuen Parlamentarier/innen auch die „Visionen“ des von Ihnen mehrheitlich gewählten Bürgermeisters teilen!

Zitat www.kuesten-land.de – Hubertus Wunschik

Wie? Was? Ok als Stadtvertreter soll ich kreativ, moralisch und gesetzestreu sein. Das ist ok, aber ich soll idealerweise auch die Visionen des Bürgermeisters teilen!? Warum, wieso, also wünscht Herr Wunschik sich “Ja”-Sager, die das machen was er will??? Die sich mit Visionen beschäftigen!?!

Wenn man jetzt 1 und 1 zusammenzählt ……!

Ich hoffe und denke nicht, das die Kandidaten der Kröpeliner Liste, die “Ja-Sager” sind, die unser Bürgermeister sich wünscht, weil als Stadtvertreter ist man keinem Bürgermeister verpflichtet, sondern den Bürgern. Um es mal hierarchisch einzuordnen, sind die Stadtvertreter bildlich gesprochen die Chefs des Bürgermeisters, auch wenn mancher das anders sieht und es wäre doch fatal wenn die Stadtvertreter so wären.

P.S.: Stimmt übrigens das unser Bürgermeister 2008 mehrheitlich gewählt wurde. Aber 2009 ….?

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Letzten Kommentare

  • Thomas Wendt: Vielleicht kennst Du ja sogar noch eine kleine Abkürzung ;-)
  • Gutteck: Das war das was ich damit zum Ausdruck bringen wollte.
  • Thomas Wendt: > Man kann ja mal nachfragen? Könnte man als Bauausschuß die Sache thematisieren und das Bauamt...
  • Gutteck: Hallo Birgit, das hatte ich falsch verstanden, ja da könnte man definitiv den Strom abdrehen.
  • Birgit: Hallo Thomas, ich meine die abgesperrte Treppe Wismarische Straße, oder gehört diese zu der Bahn?
  • Gutteck: Man kann ja mal nachfragen?
  • Thomas Wendt: > Kommt natürlich auf die Kosten > für solch eine Lampe an. Klar. Natriumdampflampen (die haben...
  • Gutteck: Hallo Birgit, benutzt wird diese schon, gerade am Wochenende wenn die Gaststätte zum Raben geöffnet hat....

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