Rostocks Olympiabewerbung

Wenn ich sowas lese:

wird sich wohl bei einer erneuten deutschen Olympiabewerbung 2016 um die Austragung der Segelwettbewerbe in bemühen. Über eine Bewerbung entscheidet die Rostocker Bürgerschaft voraussichtlich am 31. Januar. Ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der „Ostsee-Zeitung“. Demnach liegt dem Stadtparlament ein Beschluss vor, wonach Oberbürgermeister Roland Methling beauftragt werden soll, beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) offiziell das Interesse an einer Austragung für 2016 und für künftige Spiele zu bekunden. In der Vorlage heißt es, ein frühzeitiges Engagement sei nötig, um die Erfolgschancen zu erhöhen.


via NDR

Wenn ich sowas lese, Platz mir der Kragen. Rostock ist, meinem Eindruck nach, pleite, zumindestens ist es das was aus den Medien entnommen werden kann. Wenn kein Geld da ist, womit soll das Ganze finanziert werden. Erstmal bewerben, Zuschlag kriegen und dann sehen wir nach den Mitteln, also wenn ich sowas lese krieg ich die Krise. Die IGA Schulden scheinen meiner Meinung nach noch nicht mal abgezahlt zu sein, zumindestens hört man dies, aber schon um das nächste Finanzloch bewerben wollen. Also wenn meiner Meinung nach, der Oberbürgermeister hier nicht einschreitet, dann sind all seine Haushaltskonsolidierungskonzepte und das dazu passende Wahlgeplänkel eine wirklich große Show gewesen.

Aber was mecker ich, wir wollen uns ein Toilettenhaus für viel Geld leisten in Kröpelin.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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