Sozialausschuss positionierte sich gegen ein MGH

Der Sozialausschuss positionierte sich am Montag gegen ein Mehrgenerationenhaus (MGH). Der Grundgedanke eines Mehrgenerationenhauses wurde in einer der letzten Hauptausschusssitzungen durch ein Projektbüro vorgestellt. Gründe für die Ablehnung wurden in der mangelnden Eignung des Gebäudes und der hohen Kosten für das Projektbüro gesehen. Der Bürgermeister kommentierte dies, obwohl der politische Wille bis dato eindeutig anders lautete, mit „Aber, des Menschen Wille, ist sein Himmelreich!“. (Ostseezeitung vom 30.03.2011 – Kröpelin: Ausschuss gegen Mehrgenerationenhaus Mühle)

Ich kann die Empfehlung des Sozialausschusses vollkommen nachvollziehen und vertrete eine ähnliche Meinung. Vom Grundsatz sehe ich es so, das man durchaus Geld für ein Projektbüro investieren kann um erfolgreich einen Antrag auf den Weg zu bringen. Doch ich halte das Objekt auch nicht für ein Mehrgenerationenhaus (MGH) geeignet. Weiterhin stört mich folgendes die Richtlinien zur Förderung eines Mehrgenerationenhauses sehen vor, das nur 1. Haus pro Landkreis gefördert wird. In unserem Landkreis befindet sich schon eines in Dummerstorf. Weiterhin wurde die Förderrichtlinie angepasst, so das eine kommunale Co-Finanzierung von Nöten ist. Unter diesen Voraussetzung ist das Konzept eines MGH für mich auch sehr schwer vorstellbar. Ungeachtet dessen sollte man trotzdem kreativ über die weitere Nutzung und eventuelle Förderungsmöglichkeiten / Projektgedanken nachdenken.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln. Profil bei Google +