Dankeschön

So hiermit möchte ich mich bei allen Bedanken, die mir Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen geschenkt haben. Für mich ist, unabhängig vom Ergebnis klar, ich werde mich auch weiter für meine Heimatstadt Kröpelin einsetzen, entweder als Stadtvertreter, als sachkundiger Einwohner in irgendeinen Ausschuss oder einfach nur als interessierter und engagierter Bürger.
Seit 18 Uhr werden die Stimmzettel (erst Europa, dann Kreistag und dann ) ausgezählt. Ich denke gegen 21 Uhr dürften wir die ersten Ergebnisse sehen, bis dahin bleibt alles spannend. Sobald auf der Stadtwebseite die Ergebnisseite vorfinde, werde ich Sie direkt verlinken.

Thomas Gutteck

Komische Gemeinsamkeiten

Manches hat einen befremdlichen Charakter, für mich zum Beispiel die öffentlich zu Schau gestellte Verbundenheit der Kröpeliner Liste mit unserem jetzigen Bürgermeister Herrn Wunschik, auf beiden Webseiten ist ein gegenseitiger Hinweis(Verlinkung) aufeinander zu finden. Gut wer sich die Webseiten anschaut, sieht sofort das beide Seiten von der gleichen Person gemacht wurden, was ja auch nicht schlimm ist.

Das befremdliche daran ist für mich einerseits, das der jetzige Bürgermeister Herr Wunschik, sich in diesen Wahlkampf “einmischt” und nicht wie es sich meiner Ansicht nach gehört, neutral verhält.

Viel befremdlicher finde ich daran aber noch folgendes, ich zitiere.

Daher zähle ich am 7. Juni wieder auf Sie, und ich bitte Sie, dass Sie nur diejenigen Personen / Parteien in Ihr Stadtparlament wählen, denen Sie vertrauen. Ihre Vertreterinnen und Vertreter sollen ethisch und gesetzestreu – aber auch kreativ – für die Entwicklung und Zukunft unserer Stadt und unserer Region einstehen. Idealerweise sollten die neuen Parlamentarier/innen auch die „Visionen“ des von Ihnen mehrheitlich gewählten Bürgermeisters teilen!

Zitat www.kuesten-land.de – Hubertus Wunschik

Wie? Was? Ok als Stadtvertreter soll ich kreativ, moralisch und gesetzestreu sein. Das ist ok, aber ich soll idealerweise auch die Visionen des Bürgermeisters teilen!? Warum, wieso, also wünscht Herr Wunschik sich “Ja”-Sager, die das machen was er will??? Die sich mit Visionen beschäftigen!?!

Wenn man jetzt 1 und 1 zusammenzählt ……!

Ich hoffe und denke nicht, das die Kandidaten der Kröpeliner Liste, die “Ja-Sager” sind, die unser Bürgermeister sich wünscht, weil als Stadtvertreter ist man keinem Bürgermeister verpflichtet, sondern den Bürgern. Um es mal hierarchisch einzuordnen, sind die Stadtvertreter bildlich gesprochen die Chefs des Bürgermeisters, auch wenn mancher das anders sieht und es wäre doch fatal wenn die Stadtvertreter so wären.

P.S.: Stimmt übrigens das unser Bürgermeister 2008 mehrheitlich gewählt wurde. Aber 2009 ….?

Regionale Identität ja, aber nicht so.

Laut einem Artikel auf Schusterstadt gab es gestern ein Treffen bei Kröpeliner Bürgermeister, wo Bäckermeister Dirk Papenhagen aus Kröpelin und Bäckermeister Wolfgang Graf aus Rerik neu entwickelte Backwaren mit regionalen Bezug vorgestellt haben. Von einem Mühlenbrot, Schusterjungen Brötchen, Mühlenkeksen und der Mühlenschnitte war die Rede. Das finde ich schön, das sind Produkte die die regionale Identität stärken und auch gut für ein ganzheitliches Vermarktungskonzept der Stadt sind.
Aber dann kam es, der “Krüppelschnaps”, in ,2 l Fläschchen abgefüllter Korn, Bild dazu siehe auf Schusterstadt. Das geht nun wirklich nicht, der Name ist nicht verkaufsfördernd und verstößt meiner Ansicht nach gegen jeden Anstand. Vor allem auf der Flasche “Krüppelschnaps” und dann “Kröpelin Sympatisch nahe der Ostsee”, das passt in keinster Form zusammen für mich. Ich habe dazu mal eine kleine Umfrage (siehe Rechts) gestartet.
Natürlich verleiht diese “Marke” vollkommen neue Ansichten und lässt jede Phantasie für Werbeslogans offen:
“Wir sind so, wir trinken Krüppelschnaps!”, oder beim durchschlagenden Erfolg: “Krüppelschnaps machte uns zu dem was wir jetzt sind!”. Nein Entschuldigung, geht einfach nicht!

Vor allem wenn ich dies sehe, wer bezahlt den Krüppelschnaps und die Werbeagentur die sich darum gekümmert hat? Ich denke wenn ich Stadtvertreter werde, falls Sie mich wählen, und die Jahresrechnung ansteht, wird dieser Punkt noch ein spannende Diskussion geben!

Wonach wird die Wahlentscheidung gefällt?

Hier mal die Auswertung der Umfrage, wonach die Bürger Ihre Wahlentscheidung fällen.

Wonach entscheiden Sie, bei der Wahl einer Person zur ?

Fachkompetenz (65,%)
Persönlichkeit (24,%)
soziales Engagement (20,%)
Bekanntheit (9,%)

Wähler: 82

De Ulenflucht Teil 3

Wie angekündigt wollte ich ja noch ein paar Worte zur 37. Stadtvertretersitzung und dem Thema “De Ulenflucht” verlieren. Die Kommentare beim Beitrag “De Ulenflucht Teil 2″, sagen auch schon vieles aus.
In der Einwohnerfragestunde brachte Herr Rachholz, als Betroffener, das Thema nochmal zur Sprache und fragte ob die Entscheidung so beibehalten werden. Auch die Nachbarin des betreffenden Grundstückes und andere Bürger meldeten sich zu Wort. Herr Ruf als Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften gab einen umfassende und detaillierte Antwort zu der Thematik. Er hat die Sachlage aus seiner Sicht aufgeklärt und ein das auch durch die Presseartikel geschaffene Ansichten geradegerückt. Es war bei der Entscheidungsfindung keinem bekannt, das sich dort dieses Jägerdomizil befand, das Grundstück war auch nicht vom Hegering gepachtet, sondern von Herrn Rachholz als Privatperson. Laut Plänen handelte sich es dabei um Grünland. Weiterhin ist nach seiner Aktenlage der andere Antrag zum Kauf früher eingegangen als der vom Hegering. Und und und.
Man muss Herrn Ruf hier auch ein Kompliment aussprechen, er hat offen, fundiert und detailliert geantwortet. Die gesamte Geschichte ist ungünstig abgelaufen. Meiner nach liegen die Ursachen, dafür sowohl auf Seite der bzw einzelner Stadtvertreter und auf Seite von Herrn Rachholz. Es ist natürlich schade, weil der Hegering sich dort eine Domizil geschaffen, aber in der Sitzung kam auch zu Sprache, das es eventuell alternative Grundstücke gibt.

Eine Frage stellt sich mir aber noch. Ich war wirklich noch nie dort vor Ort, aber laut einem Bild in der Presse, standen auf dem Gelände ja auch Gebäude, oder habe ich mich verschaut? Gab es dafür eigentlich eine Baugenehmigung oder eine Bauanzeige bzw wenn ich Grünland pachte, kann ich dann sowas auch rauf bauen?

Ungepflegte Homepage

In der gestrigen Stadtvertretersitzung wurde auch einiges zu städtischen Homepage gesagt, es wurde der Wunsch geäußert, das dort Niederschriften und Protokolle veröffentlicht werden und auch das die Aktualität wurde bemängelt. Der Bürgermeister nahm diese Hinweise auf und entschuldigte sich, mit der Begründung mangelnder Kapazitäten bei der zuständigen Sachbearbeiterin.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Gedanken habe ich dazu. Eine Webseite aktuell und interessant zu halten, dahinter steckt viel Arbeit, das weis ich aus Erfahrung. Doch Aktualität erreicht man nicht nur durch einstellen neuer Beiträge, sondern auch durch löschen veralteter Passagen, zumindestens bei herkömmlichen Webseiten Konzepten. Die Stadt setzt bei Ihre Homepage auf das Content Management System Typo 3. Typo 3 ist sehr mächtiges System, es besitzt sehr viele Möglichkeiten. Ich denke sogar für so ein Projekt ist es vollkommen überdimensioniert. Der große Vorteil von Typo 3 ist aber eins ausgeklügeltes Benutzer- und Rechtesystem. Dies ermöglicht es soweit, das ein Benutzer nur 1 Seite pflegen kann. Die Pflege muss man sich ähnlich wie die Eingabe und gängigen Officeprodukten ala Word oder Openoffice vorstellen.
Ich beschreibe das hier gerade so ausführlich, weil ich sagen möchte, solch einen Zugang kann jede Kraft im Rathaus haben, zum Beispiel die Sekretärin des Bürgermeisters. Auch Gedanken, sie könne mangels Kenntnis irgendetwas “versauen” sind unberechtigt, weil man Sie ja soweit in den Funktionen und Rechten beschränken kann, das dies eigentlich fast unmöglich ist. Ich betreue auch ein in Typo 3 realisiertes Projekt und habe dort heute mal spaßeshalber einen Textpart gelöscht. Mit Aufrufen, einloggen, editieren (löschen) und abspeichern und Kontrolle habe ich glatte 32 Sekunden gebraucht. Gut es ist mein Beruf, deshalb realisiere ich dies schneller, aber vielleicht brauch man dazu 2 Minuten als Ungeübter. 2 Minuten Dienst am Bürger.

Gute Ideen

In der gestrigen Einwohnerfragestunde, gab es eine Nachfrage zu unseren schönen Hundetoiletten. Die kleinen Plastiktünen kosten ja Geld, ob die aus Hundesteuereinnahmen gedeckt wird, oder ob man so kreativ war und Firmen für ein mögliches Sponsoring angesprochen habe.
Der Gedanke an sich ist sehr gut und ich denke große Franchise Ketten wie Fressnapf hätten da sicher Interesse, ihre Werbung aufzudrucken, so erreicht diese Unternehmen ohne große Streuverluste Ihre Zielgruppe.

De Ulenflucht

Das Jäger-Refugium in Diedrichshagen „De Ulenflucht“, seit letzte Woche kennen es nun viele aufgrund der Berichterstattung in der lokalen Presse. De Ulenflucht war der Treffpunkt der Mitglieder des Hegerings Kühlungsborn, welcher sich auf ein städtischen Grund befindet. Es wurde ein Kaufantrag für dieses Grundstück gestellt und das Grundstück verkauft, darüber beschwert sich der Chef des Hegerings Herr Rachholz. In diesem Prozess wurde seitens Herrn Rachholz auch ein Kaufantrag gestellt, darüber wurde sogar positiv im Ortsrat entschieden, aber leider entschied die anders. Pikant daran ein Stadtvertreter, welcher gleichzeitig Mitglied des Ortsbeirates ist, entschied einmal so und einmal so und trug in der nicht die des Ortsrates vor.
Für mich ist das ein spannende Angelegenheit. Einerseits der Hegering, der soviel leistet,den aber keiner kennt. Weiterhin finde ich es sehr komisch, das so eine Entscheidung des Ortsrates einfach untergeht. Komisch auch, das man über den Buschfunk hört, das dieses Grundstück verkauft werden soll. Wenn es vorher schon möglich gewesen wäre, das Grundstück zu kaufen, hätte der Hegering es doch seit Jahren tuen können und nun beschwert man sich?

Müssen wir das überhaupt?

Im letztjährigen Wahlkampf hat man es nur gehört und auch dieses Jahr wird es sicher ein Wahlkampfthema werden. Kröpelin muss für Familien interessanter werden, so meinen wir es als Kröpeliner zumindestens. Ob nun Anreize zur Neuansiedlung fu?r junge Familien geschaffen werden sollen oder das Angebot für Jugendliche erweitert werden soll, es dreht sich immer um den Kernpunkt. Doch es stellt sich die Frage, muss in Kröpelin überhaupt mehr gemacht werden oder müssen einfach die vorhandenen Kompetenzen besser präsentiert und hervorgehoben werden.
Der Hintergrund dieses Gedankens ist einfach erklärt, dieser Gedanke entstand in einem Gespräch mit einem Ex-Rostocker und Neu-Kröpeliner. Der Familienvater äußerte sich positiv zum Beispiel über das Angebot für Kinder, vergleichbare Angebote in Rostock sind kostenpflichtig.
Dieses Gespräch zeigte mir deutlich, das wir im ersten Schritt nicht über neue Projekte / Anreize usw. nachdenken sollten, sondern vielmehr darüber, wie wir das vorhandene bündeln können und uns aufgrund dieser Vorteile besser bei der Zielgruppe Familie präsentieren können.

Keule der Kritik

Es ist für mich unverständlich, wie leicht in letzter Zeit, besonders wenn es Wahlkampf geht, öffentlich aber auch privat, die Keule der Kritik pauschalisiert über die jetzige geschwungen wird. Es ist für mich schwer zu verstehen, wie man ein demokratisch legitimiertes Gremium so angreifen kann.
Sicherlich, und das kann man hier auf Kroepeliner.de auch nachlesen, gehe ich nicht mit allen Entscheidungen konform, aber das ist ein normaler Prozess wo Meinungen aufeinander treffen. Ich möchte hier auch keinesfalls jemanden in Schutz nehmen, aber aber solch “Pauschal Verurteilungen” kann ich nicht gut heißen. Nach meinem Empfinden haben wir solche und solche Stadtvertreter, welche die sich intensiv mit Beschlüssen auseinandersetzen, darüber nachdenken und sie kontrovers diskutieren, aber auch Kandidaten, die den Eindruck erwecken, Sie seien einfache “Ja”-Sager, vollkommen Gedanken- und Kritiklos. Um erfolgreich Stadtvertreter zu sein, benötigt man ganz einfach Zeit und Wissen, man muss sich selber mit den Beschlüssen auseinandersetzen und vor allem seine Rechte und Pflichten als Stadtvertreter kennen. Man muss auch eins mal feststellen, die Stadtvertreter beschließen auf Basis einer Beschlussvorlage, diese beinhaltet eine vorgefertigte meist von der Verwaltung erarbeitet Argumentation, die natürlich zur Entscheidungsfindung im Sinne des Beschlusses erarbeitet wurde.
Das Problem bei vielen dieser Kritiken ist auch das fehlende Wissen um den Sachverhalt, Wissen um die Rechtslage, das Wissen das bürokratische Mühlen langsamer laufen, das kommunale Aufträge viel teurer sind als Private und und und…
Eigentlich liegt im ersten Punkt der Hund begraben, das fehlende Wissen um den Sachverhalt, hier muss politisch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein nettes Beispiel dazu hatte ich gerade heute in einer Diskussion zur Bahnhofstraße, wo doch geschimpft wurde, das man über den Erwerb schon seit Jahren redet, aber nichts geschieht. Worauf ich natürlich entgegen könnte, das stimmt wir reden seit Jahren darüber, aber der Eigentümer, die Bahn verkauft Sie nur komplett mit der Lagerstraße. Dort befand sich ein Tanklager, wie man als Kröpeliner ja weis und davon ging eine Gefahr für die Umwelt aus. Hätte man es schon gekauft, hätte man selber das Tanklager sanieren müssen und das wäre sehr teuer geworden. Alle die 2008 mal den Bodenaushub dort gesehen haben, wissen was ich meine. Nun ist es zwar saniert, aber jetzt werden noch Untersuchungen angestellt, ob keine Verseuchung mehr vorliegt und dann kann sich risikolos mit dem Thema Erwerb auseinandersetzen. Jeder vorzeitige Erwerb hätte ein Fass ohne Boden werden können. Wenn man diesen Wissenstand kennen würde, würde auch keine über den Sachverhalt so schimpfen.

Ich bin der , man sollte sich erst so gut wie möglich informieren und dann kann man vielleicht beginnen zu kritisieren. Auch gerade jetzt im Wahlkampf sollte man nicht beginnen, darüber zu urteilen, warum ist dies oder das nicht umgesetzt, vieles hat seinen Grund.

P.S.: Nichts desto trotz, bin ich der auf unser Klohäuschen auf dem Parkplatz möchte ich gerne noch für unseren ehemaligen Bürgermeister eine Gedenktafel anbringen. Nicht der Örtlichkeit wegen, sondern vielmehr des Umstandes der Existenz dieses Gebäudes.

Willkommen auf Kröpelin Aktuell

Meinung

Diese Kategorie hat 107 Beiträge

Wichtiger Hinweis


   

Aktuelle Umfrage

Spartipp 1 - Wäre es ok, wenn die Straßenbeleuchtung ab 2 Uhr größtenteils ausgeschaltet wird.

Ergebnis

Loading ... Loading ...

Eventkalender

Letzte Beiträge

Brand Boldenhäger Weg
Feuereinsatz
Sommerpause
Stein des Anstoßes
Urlaub, Ferien und Co?
Stadtvertretersitzung vom 15.07.2010
Bibliothek geschlossen
Wichmannsdorfer Backhaus wird eröffnet

Letzten Kommentare

  • Thomas Wendt: Vielleicht kennst Du ja sogar noch eine kleine Abkürzung ;-)
  • Gutteck: Das war das was ich damit zum Ausdruck bringen wollte.
  • Thomas Wendt: > Man kann ja mal nachfragen? Könnte man als Bauausschuß die Sache thematisieren und das Bauamt...
  • Gutteck: Hallo Birgit, das hatte ich falsch verstanden, ja da könnte man definitiv den Strom abdrehen.
  • Birgit: Hallo Thomas, ich meine die abgesperrte Treppe Wismarische Straße, oder gehört diese zu der Bahn?
  • Gutteck: Man kann ja mal nachfragen?
  • Thomas Wendt: > Kommt natürlich auf die Kosten > für solch eine Lampe an. Klar. Natriumdampflampen (die haben...
  • Gutteck: Hallo Birgit, benutzt wird diese schon, gerade am Wochenende wenn die Gaststätte zum Raben geöffnet hat....

Kalender

Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Werbung



Kategorien

Archive

Links