Kindertageseinrichtungen in Kröpelin

OZ Artikel „Kita-Knirpse ziehen bald in Schule um“ vom 06.05.06

36 Kita-, 22 Hort- und zehn Krippenplätze sind seit dem vergangenen Herbst in der ehemaligen Grundschule in der Wismarschen Straße entstanden. Etwa 50 000 Euro hat die Stadt Kröpelin in den Umbau investiert.

Kröpelin „Mitte Juni kann die Einweihungsfeier steigen“, verspricht die Kröpeliner Hauptamtsleiterin Helgrid Erdmann. Bis dahin soll der Umzug der Kita „Villa Kunterbunt“ in die ehemalige Grundschule über die Bühne gegangen sein. Zurzeit geben dort allerdings noch die Handwerker den Takt an. „Es handelt sich aber nur noch um Restarbeiten“, versichert Bürgermeister Paul Schlutow.

36 Kita, 22 Hort- und zehn Krippenplätze sind in dem Gebäude in der Wismarschen Straße seit dem Baustart im vergangenen Herbst entstanden. „Früher gab es auf jeder Etage vier Klassenräume, die jetzt im Rahmen des Kita-Gesetzes verändert werden mussten“, erklärt Helgrid Erdmann. Separate Schlafräume für die Krippenkinder wären gebaut worden. Als Fluchtweg für Notfälle habe man eine Rutsche fertigen müssen, die nun aus dem Obergeschoss nach draußen führt. Rund 50 000 Euro hat sich die Stadt den Umbau kosten lassen. Allein 15 000 Euro waren nötig, um die Auflagen in Sachen Lärmschutz zu erfüllen. „Das Gebäude hätte aber auch Kosten verursacht, wenn es weiter leer gestanden hätte“, meint Paul Schlutow. Und auch das Haus, in dem die 1992 gegründete Elterninitiative zurzeit die Kita betreibt, hätte aufwendig saniert werden müssen. „Investitionen an Dach, Fenstern und Heizung wären nötig gewesen“, so das Stadtoberhaupt. Die ungünstige Lage der jetzigen Einrichtung, am Ortsausgang in Richtung Kühlungsborn – die Hortkinder müssen täglich eine weite Wegstrecke von der Schule zurücklegen – habe außerdem für den Umzug gesprochen.

Großen Anteil am Umbau der Schule hätten die Eltern der Kita-Steppkes gehabt. „Räume wurden unter anderem gestrichen und gestaltet, der Rasen verlegt. Die Eigeninitiative ist bewundernswert“, findet Helgrid Erdmann.

Sorgen, die „Villa Kunterbunt“, deren Kapazität nach dem Umzug um 27 Plätze wächst, könnte nicht ausreichend genutzt werden, hat die Hauptamtsleiterin nicht. So sei der Hort der „Pusteblume“ nahezu ausgelastet und man hätte im kommenden Schuljahr nur neun Abc-Schützen aufnehmen können.

C. B.

Eigentlich eine Frechheit der Artikel! Umzug der Einrichtung ohne Grundsatzentscheidung durch die Stadtvertreter, aus unrealitischen 10.000 Euro wurden dann 50.000 Euro usw……
Frechheit.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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