Auswertung Stadtvertretersitzung vom 14. April

Ich habe ja bis dato noch keine Auswertung zur Stadtvertretersitzung am 14. April geschrieben, das liegt vor allem daran, weil ich inzwischen gelernt habe nicht gleich emotionsgeladen loszuschreiben. Persönlich gesagt hat mich die Sitzung noch lange beschäftigt. Wenn ich den Abend nun so Revue passieren lasse, muss ich sagen es geht nunmehr alles um das Liebe Geld, wie so oft.
Aus Sicht des Bauauschusses erstmal schön das wir den beschluss zur Aufstellung einer Klarstellung und Ergänzungsatzung gefasst haben, damit schaffen wir im „Außenbereich“ (§35 BauGB) von Wichmannsdorf Baurecht. Dies ist für die weitere Entwicklung unseres Ortsteils sehr förderlich.
Tja die Bahnhofstraße, das ist so ein Huhn – Ei Ding. Es sollten die Ausgaben für die Planung der Phasen 1-2 (es gibt 9) nach HOAI beschlossen werden. Diese Planungen sind notwendig um abschließend zu klären, ob unsere Vorstellungen zum Ausbau der Bahnhofsstraße überhaupt möglich sind. Der Beschluss wurde zurückgestellt, weil wir bis dato noch nicht Eigentümer des Grundstückes sind. Der Bürgermeister hat einen Auftrag zur Verhandlung mit der Bahn welcher siet 1 Jahr nicht zu gewünschten Ergebnis geführt hat. Konkret geht es hier um eine Absicherung der Gleisanlage durch einen Zaun, den die Stadt unterhalten soll. Vom Grunde her sind die Einwände vorgebracht durch den Stadtvertreter Veikko Hackendahl vollkommen richtig. Das Problem ist nur, wir brauchen die Straße nicht übernehmen, wenn wir die Straße nicht ausbauen, weil dann müssen wir das Grundstück pflegen und unterhalten. Um zu wissen ob wir Sie ausbauen können benötigen wir diese Planungen. Teufelskreis!
Die Mühle, ja einmal Hop einmal Top. Einmal bekennt man sich zum Ausbau und dem „Konzept“ vom Mühlenverein nun stellt man es zurück in die Ausschüsse. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.
Akteneinsicht für Jürgen Borchardt und Thomas Gutteck, es gab wahrscheinlich gravierende Formfehler im Ausschreibungsverfahren bei der Rekonstruktion der Feldsteinmauer des Jüdischen Friedhofs. Der Bürgermeister hatte die Akteneinsicht dem Stadtvertretervorsteher, dem obersten Organ seines Dienstherren verwehrt. Die gesamte Stadtvertretung beantragte nun Akteneinsicht für Jürgen Borchardt und Thomas Gutteck.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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