Regionale Identität ja, aber nicht so.

Laut einem Artikel auf Schusterstadt gab es gestern ein Treffen bei Kröpeliner Bürgermeister, wo Bäckermeister Dirk Papenhagen aus Kröpelin und Bäckermeister Wolfgang Graf aus Rerik neu entwickelte Backwaren mit regionalen Bezug vorgestellt haben. Von einem Mühlenbrot, Schusterjungen Brötchen, Mühlenkeksen und der Mühlenschnitte war die Rede. Das finde ich schön, das sind Produkte die die regionale Identität stärken und auch gut für ein ganzheitliches Vermarktungskonzept der Stadt sind.
Aber dann kam es, der „Krüppelschnaps“, in 0,2 l Fläschchen abgefüllter Korn, Bild dazu siehe auf Schusterstadt. Das geht nun wirklich nicht, der Name ist nicht verkaufsfördernd und verstößt meiner Ansicht nach gegen jeden Anstand. Vor allem auf der Flasche „Krüppelschnaps“ und dann „Kröpelin Sympatisch nahe der Ostsee“, das passt in keinster Form zusammen für mich. Ich habe dazu mal eine kleine Umfrage (siehe Rechts) gestartet.
Natürlich verleiht diese „Marke“ vollkommen neue Ansichten und lässt jede Phantasie für Werbeslogans offen:
„Wir sind so, wir trinken Krüppelschnaps!“, oder beim durchschlagenden Erfolg: „Krüppelschnaps machte uns zu dem was wir jetzt sind!“. Nein Entschuldigung, geht einfach nicht!

Vor allem wenn ich dies sehe, wer bezahlt den Krüppelschnaps und die Werbeagentur die sich darum gekümmert hat? Ich denke wenn ich Stadtvertreter werde, falls Sie mich wählen, und die Jahresrechnung ansteht, wird dieser Punkt noch ein spannende Diskussion geben!

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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