Unhaltbare Situation im Ortsteil Jennewitz

Wie aus dem heutigen OZ Artikel Kinder stehen weiter im Regen von K.M. zu erfahren ist, gibt es im Ortsteil eine sehr ungünstige Situation.
Der Ortsratsvorsitzende Schleritt bemängelte, das die Schulkinder die täglich bei Jennewitz an der Landstraße zwischen Kröpelin und Kühlungsborn in ihre Schulbusse umsteigen müssen, keinerlei Sicherheit zuteil wird. Sie müssen an der Kreuzung ein- und umsteigen und eine Bushaltestelle mit Wartehäuschen fehle komplett.
Der Kröpeliner Bürgermeister sieht die Forderungen als berechtigt ein, laut OZ Artikel. Wie gewohnt wird sich natürlich zurzeit schon damit beschäftigt und die Schuld von sich gewiesen, weil der Schülerverkehr ja Sache das Landkreises ist und niemand gefragt habe, laut OZ Artikel. Weiterhin sind laut OZ Artikel Planungen nötig und das Geld muss in den Haushalt eingestellt werden.

Was soll ich dazu sagen? Ehrlich, was verlangt man eigentlich als Bürger so, etwa das die Verwaltung für die der Bürgermeister zuständig ist selbstständig arbeitet, Probleme erkennt und dagegen Maßnahmen anstrebt.
Wie kann man sowas nur erwarten, nein bei uns muss gefragt werden und dann könnten die Probleme erkannt werden.
Sicher sind Planungen notwendig, besonders weil es sich um eine Landesstraße handelt, aber solch eine vertröstende Haltung zeigt doch wahrlich, das man das Problem nicht Ernst nimmt. Auch das Herr Schleritt das Ganze öffentlich macht, erweckt für mich den Eindruck, das er mit diesem Problem schon auf Ablehnung gestossen ist.
Jetzt wo wir uns am Anfang der kalten und dunklen Jahreszeit befinden, wird eine Lösung gebraucht. Und wenn es nicht die Haltestelle und das Busshäuschen sind, dann muss halt verhandelt werden, das die Streckenführung geändert wird. Gerade dazu wäre doch die beste Grundlage in diesem Artikel gewesen in dem der Bürgermeister den Druck an den Landkreis weitergibt.

Klar wir können hier, das Geld für umstrittene Toilettenhäuschen verwenden, aber zum Schutz der Bürger muss erst mal was im Haushalt eingestellt werden und somit werden die Maßnahmen auf nächstes Jahr verschoben.

Vielleicht sollten wir die „Verwaltung“ auf „Anfrage-Verwaltung“ umtaufen. 😉

Auch ein weiterer Punkt, welchen ich in den letzten Tagen wieder feststellen musste, sowohl als Autofahrer als auch als Fussgänger, ist der fehlende Gehweg / Radweg zwischen dem Teichweg und dem Radweg in der Bützowerstraße in Kröpelin. Fussgänger sind dort schlecht wahrzunehmen und dort besteht ernste Gefahr für unsere Bürger. Auch hier handelt es sich um eine Landesstraße und wie wir es aus dem Prozess um ein Stückchen Gehweg am Sportplatz schon kennen, werden wir die Kosten komplett tragen müssen, ohne irgendwelche Sicherheiten, aber dieses Geld ist meiner nach besser investiert als in ein Toilettenhäuschen.
Ich werde dies wie auch schon die letzten Male in der Bauauschuss Sitzung ansprechen, mal sehen ob es eine Reaktion gibt.

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thomas Gutteck

Betreiber und Autor der meisten Artikel auf Kroepeliner.de. Lebt seit über 36 Jahren in Kröpelin, inzwischen als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Kröpelin tätig. Mein Ziel ist es gemeinsam Kröpelin weiter zu entwickeln.

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